Bei der Meisterschaft des Leichtathletikkreises Oberfranken West in Neustadt in den Klassen Männer, Frauen und den beiden Jugendklassen hat der U18-Athlet Tim Krönert von der TS Lichtenfels die mit Abstand beste Leistung gezeigt. In seiner Spezialdisziplin, dem Speerwurf, steigerte sich Krönert im letzten Versuch auf hervorragende 64,35 m, wobei er seine bisherige Bestmarke um 7,90 m steigerte.


Bezirksrekord knapp verpasst

Den oberfränkischen Rekord von Bernhard Zuber von der LG Frankenwald aus dem Jahre 1999 verfehlte Tim Krönert um 1,23 m relativ knapp. Diese 64,35 m wurden seit 2000 in Oberfranken nicht annähernd erreicht. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass Tim Krönert erst letzte Woche bei der "Bayerischen" den Speer nur auf 49,65 m warf. "Ich kann mir dies selbst nicht erklären, warum es diese Mal so toll klappte.
Ich bin total happy und so fahre ich am kommenden Wochenende zuversichtlich zur ,Deutschen" nach Mönchengladbach", so die euphorische Aussage des Lichtenfelsers nach seinem Glanzwurf.


Geringe Beteiligung

Diese Leistung stellte die weiteren Ergebnisse in den Schatten, zumal die Teilnehmerzahl weit hinter den Erwartungen zurückblieb. Gastgeber LAV Neustadt begrüßte lediglich Aktive aus vier Vereinen. Dies waren die FT Schney, TS Lichtenfels, TSV Bad Rodach und SV Bergdorf-Höhn. Diese offene Meisterschaft erfuhr durch Teilnehmer aus Bamberg, Ebermannstadt, Forchheim, Hof, Crock und sogar Athleten aus Sachsen nahmen die lange Fahrt auf sich, eine Aufwertung um bei guten Bedingungen ihre Form zu testen. Der LAV Neustadt hätte mehr Teilnehmer verdient. Neben Krönert zeigte Daniel Fuchs vom LAV Neustadt bei den Männern beim Speerwurf mit 52,61 Meter die noch beste Leistung. ze