Das Team des Aero-Clubs Lichtenfels erreichte schließlich "nur" Tagesrang 3, wobei die ersten drei Plätze gerade einmal 0,75 km/h trennten.
Damit rücken die Lichtenfelser in der Gesamtwertung überraschend auf den zweiten Tabellenplatz vor.


Eine Wette auf das Wetter

Dabei begann der Flugtag für die Piloten eher unentschlossen, da die Wetterprognosen sowohl für den Bayerischen Wald als auch in Richtung Erzgebirge und Thüringer Wald mit guten Thermikbedingungen vorhergesagt waren. Spätestens nach dem Start musste man eine Grundsatzentscheidung für das bevorzugte Fluggebiet treffen, wie immer beim Segelfliegen "eine Wette auf das Wetter" mit einem nicht vorhersehbaren Ausgang.
Kaderpilot Jan Kretzschmar startete als Erster und erkannte als ausgebildeter Meteorologe sehr schnell, dass die "Anreise" in die östlichen Mittelgebirge bei Blauthermik sehr beschwerlich sein würde, hingegen im westlichen Thüringer Wald bereits gute Wolkenentwicklung zu sehen war. Er erwischte die "Thermikrennbahn" auf dem Thüringer Wald zwischen Sonneberg und dem Inselsberg frühzeitig im Entwicklungsstadium optimal und lieferte mit der Vereins-LS 8 mit 118,40 km/h über 428 km den schnellsten Flug des Tages ab. Er nutzte das Wolkenband dicht unter der Basis in 2000 m mit hoher Geschwindigkeit und nahezu ohne Kreisen über viele Kilometer aus. Für das Lichtenfelser Team punkteten im selben Fluggebiet noch Gerd Peter Lauer mit 107,86 km/h über 413 km sowie Markus Reuß auf der Vereins LS 4b mit 97,39 km/h und 366 Streckenkilometern.


In der U 25 auf Tabellenplatz 8

In der U25-Juniorenliga komplettierten Dominik Biesenecker (87,33 km/h über 338 km) und Patric Rießner (60,73 km/h über 229 km) die Mannschaft. Nach Runde 7 arbeiten sich die Lichtenfelser Junioren mit Tagesplatz 5 wieder auf den Gesamtrang 8 vor. Die Liga bleibt spannend bis zur Runde 19. red