Die Kegler von der Schwäbischen Alb haben bisher nur einen einzigen Punkt von einem Unentschieden gegen Zwickau auf dem Konto. Dementsprechend sieht sich der SKC in der Favoritenrolle. Allerdings sind die Bahnen nicht für hohe Ergebnisse ausgelegt. So mancher Topverein musste sich den Sieg in Lonsee hart erkämpfen. Dies könnte allerdings den Staffelsteinern zu Gute kommen, da die Staffelberg-Kegel-Anlage ebenfalls nicht leicht zu spielen ist.

Taktischer Vorteil

Der Vorteil für den Gast ist, dass er seine Aufstellung taktisch auf die der Lonseer ausrichten kann. Dabei könnten die Besten gegeneinander antreten oder aber man setzt so, dass man sichere Punkte holt.
Im Startpaar seitens der Gastgeber dürfte Dieter Anasensl und Jörg Hauptmann sein. Beide Akteure sind zwei der Leistungsträger der Lonseer.
Betrachtet man die Schnittliste, kommt keiner der Gastgeber an einen Staffelsteiner heran, was einmal mehr die Favoritenrolle untermauert. Dementsprechend könnten Jaroslav Hazva und Christian Rennert die Gegenspieler des EKC-Duos sein.
Im mittleren Durchgang dürften Marcel Zimmermann und Andreas Merz die Kugel rollen lassen. Hier ist gedacht, Florian Bischoff und Michal Jirous seitens des SKC einzusetzen.

Einsatz von Schwarz fraglich

Im Schlussduell dürften wie bisher Bernd Schwarz und Jiri Vicha den Vorzug bekommen. Dennoch ist der Einsatz von Schwarz fraglich, da sich dieser verletzte. Dann würde Norbert Strohmenger bereit stehen. Ihre Kontrahenten dürften Ulrich Fetzer und Andreas Ihle seitens der Gastgeber sein. Dennoch darf man beim 120-Kugel-Spiel keine Mannschaft unterschätzen. Die Staffelsteiner sehen die Partie auch als Generalprobe für das Spiel gegen Tabellenführer Zerbst nächste Woche. bsch