Am 8. April treffen sie dann im Halbfinale auf den Konkurrenten aus der Bezirksoberliga, den Post-SV Bamberg. Mit dem ATS Kulmbach und der SpVgg Rattelsdorf II haben ein weiterer Bezirksoberligist und der Spitzenreiter der Bezirksliga das Finalturnier erreicht.
Beim Bezirksligisten Bischberg trat die Truppe um TSV-Coach Mario Reitz krankheits- und verletzungsbedingt stark ersatzgeschwächt an.


Bischberger ziehen auf und davon

Die Gastgeber begannen mit einer kleinen, aber robusten Formation und zeigten den Staffelsteinern, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben. Die Bischberger schlossen schnell ab und trafen hochprozentig aus der Distanz, während den Adam-Riese-Städtern wenig gelang. Nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 25:16. Ihren Vorsprung bauten die Baskets bis auf 17 Punkte aus (36:19), ehe TSV-Trainer Reitz in einer Auszeit seinen Spielern deutlich machte, um was es im letzten Spiel des Jahres geht. Die Staffelsteiner steigerten defensiv und offensiv ihren Intensität. Bischberg bekam zwar Probleme, schaffte es dennoch bis zur Halbzeit, eine 44:33-Führung zu behaupten.


Aufholjagd dank Schneider und Albert

Das Team um Kapitän Andre Feulner riss sich in der zweiten Hälfte am Riemen. Angeführt von Spielmacher Felix Schneider, dem 16 Punkte gelangen, suchten die Staffelsteiner immer wieder Center Klaus Albert am Brett, der es teilweise mit drei Gegenspielern gleichzeitig zu tun hatte, aber trotzdem zum Korberfolg kam. Bis auf vier Zähler kamen die TSVler vor dem Schlussabschnitt heran (58:54). Die Aufholjagd hatte der dezimierten Staffelsteiner Mannschaft enorm Kraft gekostet. Aber auch die Bischberger ließen nach.


Schneider sorgt für Ausgleich und Führung

In der 37. Min. glich Schneider mit einer feinen Einzelleistung zum 64:64 aus und sorgte im nächsten Angriff per Dreier für die Staffelsteiner Führung. Bischberg gab sich aber nicht geschlagen und hatte in der letzten Minute mit 71:69 erneut die Nase vorn. Per Dreier holte Kapitän Feulner die Führung zurück, die Staffelstein nicht mehr aus der Hand gab.
"Als wir mit 17 Punkten in Rückstand geraten sind, bin ich zum ersten Mal in dieser Saison lauter geworden als es sonst meine Art ist. Mein Team hat das aber angenommen, sich in die Begegnung zurückgekämpft", sagte Coach Reitz, der sich auf die Teilnahme am Final-Four im Bezirkspokal freut. MBo
TSV Staffelstein: Albert (23 Punkte), Schneider (16), Feulner, A. (10), Schoger. (9), Gärtner (6), Espach (6), Heidenreich (3), Saulich, Schuberth