Bei der Suche nach ihrer Form führt der Weg der Landesliga-Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen am Samstag zum dritten Mal in Folge in eine fremde Halle. Gastgeber ist am Samstag (18 Uhr, Herriedenerhalle) die Mannschaft des Tabellenvierten vom Post SV Nürnberg, dessen Formkurve in die entgegengesetzte Richtung zeigt.

Hinspiel ging mit 26:23 an Nürnberg

Für die Spielerinnen von SG-Trainerin Christine Gahn wird es auch darum gehen, die beiden hohen Niederlagen zuletzt aus den Köpfen zu bekommen. Denn eigentlich haben die Frauen vom Obermain mit bisher sechs Punkten eine durchaus gute Auswärtsbilanz vorzuweisen. Doch die Trauben an der Herriedener Straße hängen hoch. Das machte auch das Hinspiel deutlich, das Seufert & Co. lange Zeit ausgeglichen gestalteten, am Ende aber doch mit 23:26 verloren haben.

Der Blick der SGlerinnen schweift bereits jetzt eine Woche voraus, wenn Kunstadt-Weidhausen den direkten Konkurrenten HC Forchheim erwartet. "Jeder Punkt, den wir aus Nürnberg mit in dieses Schlüsselspiel in Michelau nehmen werden, stärkt uns aber ganz sicher den Rücken", motiviert Trainerin Christine Gahn ihre Mannschaft.

Einsatz von Held noch fraglich

Und selbst wenn Nürnberg mit Corinna Weber eine der schnellsten und treffsichersten Spielerinnen der Liga in seinen Reihen hat, darf sich die SG in der derzeitigen Lage nicht kampflos ergeben. Dabei hofft nicht nur die Trainerin auf eine schnelle Genesung von Spielmacherin Marion Held, ohne die das Team in Schwabach recht kopflos agierte. Zudem werden wohl wieder Torfrau Kerstin Pitterich und Abwehrspezialistin Nora Glaß im Kader stehen, weshalb das Team das Auswärtsspiel eher als Chance und nicht als Belastung auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt sieht.