Mit ihrem nahezu kompletten Kader gingen die Lichtenfelser gegen den Ligaprimus TB/ASV Regenstauf ans Netz. Die Gastgeber hatten nichts zu verlieren. Ziel war es, frei aufzuspielen und den Zuschauern in der Halle an der Friedenslinde eine ansprechende Begegnung zu bieten.

Mit Libero Max Huber

Über weite Strecken des ersten Satzes gelang es den Lichtenfelsern, die im Vergleich zur letzten Begegnung wieder mit Libero Max Huber antraten, mit den Oberpfälzern mitzuhalten. Dennoch konnten die Außenangreifer der Gäste den Block der SG zu häufig so anschlagen, dass der Ball für die Feldabwehr unerreichbar wurde. Zudem fehlte es den Mannen um SG-Spielertrainer Sebastian Schyma im Angriff häufig an der notwendigen Variabilität, weil die Aufschläge des Tabellenführers nicht genau genug angenommen wurden.
Infolgedessen sah man sich trotz engagierter Leistung bereits beim 10:14 erstmals gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.

SG macht Satz 1 noch spannend

Danach nahmen Mittelblocker Felix Willmer und der Außenangreifer Tassilo Jacobitz das Heft in die Hand und führten ihre Mannschaft durch gute Angriffsaktionen und Aufschläge wieder bis auf 17:18 heran. Die Regenstaufer legten allerdings noch eine Schippe drauf und zeigten dem Block und der Feldabwehr der Lichtenfelser die Grenzen auf. So ging der erste Satz mit 25:21 an den Gast.
Der Start in den zweiten Abschnitt verlief denkbar schlecht für die Korbstädter. Wollte man dem Gegner nun sowohl im Block als auch in der Annahme Paroli bieten, lag die SG schnell mit 3:6 in Rückstand, weil man eben dort zu unkonzentriert agierte. Die Einwechslung von Außenangreifer Bastian Markgraf beim 8:12 führte zwar dazu, dass die Bälle nun besser angenommen und in die Hände von Zuspieler André Dehler kamen, doch unterliefen den Hausherren immer noch zu häufig unnötige Fehler. Zudem bereiteten die wuchtigen Schnellangriffe des ehemaligen Lichtenfelsers Sebastian Burgis dem Team enorme Probleme. Im Ergebnis kam man so auch im zweiten Satz nicht über ein 20:25 hinaus.

Spannender dritter Satz

Damit standen die Lichtenfelser schon mit dem Rücken zur Wand. Zunächst schien es allerdings, als würde der Satz einen ähnlichen Verlauf wie die beiden vorhergegangenen nehmen. Durch ungenaue Annahmen lagen die Lichtenfelser mit 2:6 in Rückstand. Mit Hilfe der Zuschauer kämpften sich die Gastgeber heran. Besonders Felix Willmer hatte durch zwei gute Serien von Flatteraufschlägen großen Anteil daran, dass der SG beim 21:21 der Ausgleich gelang.

Starke Feldabwehr der Regenstaufer

Auf die guten Angriffsaktionen der Lichtenfelser reagierte der Ligaprimus mit ebenso sehenswerten Rettungen in der Feldabwehr. So wehrten die Regenstaufer beim 24:23 einen ersten Satzball der SG ab. Die Lichtenfelser behielten aber die Nerven und sicherten sich mit 27:25 den dritten Abschnitt.

Chancenlos im vierten Satz

Noch ein Satzgewinn und die SGler hätten dem Tabellenführer schon einen Punkt abgeknöpft. Allerdings zeigte dieser nun, warum er in dieser Saison noch nicht bezwungen werden konnte. Die guten Aufschläge des TB/ASV bereiteten der Annahme der SG enorme Probleme. Falls allerdings doch einmal eine Angabe verwertet wurde, scheiterte Lichtenfels regelmäßig am Block des Gegners. Chancenlos und viel zu deutlich gab man so den Satz mit 9:25 an die Regenstaufer ab und musste viel Lehrgeld zahlen. mhu
SG Lichtenfels: Aumann, Dehler, Hofmann, Horn, Huber, Jacobitz, Lamberti, Markgraf, Schyma, Trolp, Weisser, Willmer