"Quälen macht Spaß", scherzte der 21-Jährige, der beim erstmaligen Bergzeitfahren von der Kreisstraßen-Abzweigung bis zur Frankenberger Kapelle im Vorjahr noch den zweiten Platz hinter dem diesmal verhinderten Marco Sesselmann (Siegerzeit 2012: 5:41) aus Burgkunstadt belegt hatte, im Ziel. Ernst gemeint war seine Einschätzung, wonach er selbst nicht mit einer solchen Fabelzeit gerechnet hatte, als er auf Strecke mit ihren zahlreichen Kurven und bis zu 15 Prozent Steigung unterwegs war: "Es ist schon erstaunlich, zu welchen Leistungen der Körper imstande ist", wunderte sich der Altenkunstadter selbst ein wenig darüber, dass er 1:04 Min. schneller war als vor gut einem Jahr.