Erfreulich, wie schon in den letzten Jahren, sahen viele Zuschauer die Halbfinals und die Endspiele.


Viele Match-Tiebreaks

Von den sieben Finals, die an zwei Tagen ausgetragen wurden, gingen allein vier Endspiele in den Match-Tiebreak. Herausragend bei den Herren waren die Leistung und die Nervenstärke von Michael Müller, der gleich zweimal seine Matches im Match-Tiebreak entschied und somit zum Spieler des Turnieres wurde.


Damen

Bei den Damen sicherte sich wieder einmal die wieselflinke und platziert spielende Miriam Kügel den Titel. Ihre Vorrundenspiele gegen Michele Müller und Barbara Püls gewann sie sicher. Im Finale traf sie auf Christiane Schramm, die vorher gegen Caroline Petterich knapp gewann und im Halbfinale gegen Michaela Dauer-Häußinger kampflos ins Endspiel vorstieß. Hier dominierte Kügel mit 6:1, 6:1.


Damen-Doppel

Nach je zwei Vorrundenmatches standen sich im Finale Uli Koch mit Tochter Miriam Kügel und Michaela Dauer-Häußinger/Caroline Petterich gegenüber. Überraschend deutlich mit 6:1, 6:1 sicherten sich Dauer-Häußinger/Petterich den Titel.


Herren

Für das Herrenfinale qualifizierten sich Michael Müller (im Halbfinale Sieger über Nils Ramming mit 10:5 im Match-Tiebreak) und Dominic Walther. Den ersten Satz gewann Müller souverän mit 6:0 und sah wie der sichere Sieger aus. Doch Walther glich mit 6:3 im "Zweiten" aus. Im Match-Tiebreak nutzte Walther beim 10:9 seinen Matchball nicht. Müller nutzte das aus und machte mit seinem ersten Matchball zum 12:10 die Meisterschaft perfekt.


Herren offen

Eine halbe Stunde nach seinem Triumph über Walther stand Michael Müller schon wieder auf dem Platz, um gegen Markus Korzendorfer ein weiteres Endspiel zu absolvieren. Der favorisierte Korzendorfer sicherte sich den ersten Satz mit 6:4. Doch Müller kam mit den harten Grundlinienbällen seines Gegenübers immer besser zurecht. Im Match-Tiebreak bewies Müller erneut Nervenstärke und holte sich mit dem 10:8 seinen zweiten Titel.


Herren 40/50

Man hatte sich bei dieser Kategorie durchaus mehr als sechs Teilnehmer erhofft. So wurden in zwei Gruppen (je drei Spieler) die Endspielteilnehmer ermittelt. Während Matthias Müller die Gruppenphase sicher überstand, hatte sein Finalgegner, Dirk Schartl, mehr Mühe ins Endspiel einzuziehen. Müller zeigte seine technischen Fähigkeiten und bezwang seinen Kontrahenten sicher mit 6:3, 6:0.


Herren 60/65

Wie schon im letzten Jahr standen sich Vorjahrssieger Jürgen Vonbrunn, der Hermann Kolb und Rainer Kunig ausgeschaltet hatte, sowie Alfred Heck, der im Halbfinale Gerhard Gückel bezwang, im Endspiel gegenüber. Anfangs sah es nach einer Titelverteidigung von Vonbrunn aus, der Satz 1 mit 6:3 gewann. Alfred Heck steigerte sich im zweiten Durchgang enorm und glich mit 6:1 aus. Im Match-Tiebreak blieb Heck am Drücker und feierte mit 10:6 den Sieg und die Meisterschaft.


Herren-Doppel

Das interessante bei diesem Doppelturnier war, dass die Paare gelost wurden.
Schon in den Halbfinals ging es hoch her. Matthias Müller/Uwe Petterich gewannen gegen die jungen Michael Müller/Nils Ramming nach hartem Kampf. Dies gelang auch Rudi Grießer/Dirk Schartl, die gegen Uwe Günther/Thomas Schleicher ein beherztes Spiel ablieferten und im Match-Tiebreak mit 10:8 das Endspiel erreichten. Das Finale lieferte Kampf, herrliche Ballwechsel und teilweise spektakuläre Aktionen. Die Entscheidung fiel auch hier im Match-Tiebreak. Grießer/ Schartl hielten ihre Konzentration hoch und triumphierten klar mit 10:3.
Vorsitzender Stefan Schnödt und Turnierleiter Herbert Gillig überreichten an Sieger und Platzierte Geschenke und Urkunden. gi