Sie muss am Samstag (15 Uhr) beim Tabellendritten TSV Mönchröden ran. Aber auch für die restlichen drei Teams aus der Region Lichtenfels gibt es keine leichten Gegner. Mit Heimvorteil rechnen sich aber der TSV Ebensfeld gegen den TSV Schammelsdorf und der TSV Marktzeuln gegen den TSV Burgebrach (Sonntag, 15 Uhr) mehr aus. Schlusslicht Arnstein hofft gegen Oberhaid am Sonntag (16 Uhr) auf den ersten Sieg nach dem Re-Start.

Samstag, 15 Uhr

TSV Mönchröden (3.) -

SpVgg Ebing (15.)

Beim Tabellendritten steht für die SpVgg Ebing nach Sylvia Ebersdorf der nächste dicke Brocken auf dem Programm. Beim 0:2 gegen den Spitzenreiter Ebersdorf verkauften sich die Ebinger gut. "Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Dies mit einer guten Moral und großartigem Teamspirit", sagt SpVgg-Coach Erkan Esen. Diese Tugenden werden von den Gästen auch bei den Mönchen verlangt. Durch ihre beiden Auftaktsiege ohne Gegentor hat die Mannschaft von Trainer Thomas Hüttl den Anschluss zum Zweiten Burgebrach hergestellt - das erklärte Saisonziel der "Mönche" zum Saisonende. So ist klar, dass die Hausherren keinen Gegner unterschätzen werden und nun auch ihr erstes Heimspiel siegreich beenden wollen. Den Ebingern bleibt nur eine Außenseiterchance. Das Hinspiel ging mit 4:2 an den TSV.

Sonntag, 15 Uhr

TSV Ebensfeld (11.) -

TSV Schammelsdorf (5.)

Verspäteter Re-Start für den TSV Ebensfeld, nachdem dessen Begegnung beim FC Mitwitz ausgefallen ist. Die Gäste aus Schammelsdorf durften schon einmal ran. Die Kauder-Schützlinge erledigten ihre Pflichtaufgabe gegen Jura Arnstein mit einem 3:0 gegen einen robust auftretenden Tabellenletzten. Für die Ebensfelder mit ihrem neuen Coach Stefan Sperber ist es Spiel Nr. 1 im Kampf um den Ligaverbleib, das einzig realistische Ziel. "Wir sind froh, dass es auch für uns es jetzt wieder losgeht. Dies aber mit einigen angeschlagenen Akteuren aus der Vorbereitung. Wichtig ist, dass wir von der ersten Minute an den Abstiegskampf annehmen, in dem jeder Punkt zählt. Gut starten, wäre deshalb ein Schub nach vorn", sagt Heimtrainer Sperber. Dessen Gegenüber, Dominik Kauder, freute sich, "wieder mal gewonnen zu haben, da die Vorbereitung nicht optimal gelaufen ist. So müssen wir es schaffen Stück für Stück wieder zu unserer alten Stärke zurückzufinden. Nachlegen, lautet nun natürlich unser Ziel. Ich schätze die Ebensfelder schon stark ein, sodass wir vor einer schwierigen Aufgabe stehen". Hinspiel: 0:2

TSV Marktzeuln (12.) -

TSV Burgebrach (2.)

Zum zweiten Mal in Folge kommt der TSV Marktzeuln in den Genuss des Heimvorteils. Mit dem 1:1 zuletzt gegen den SV Ketschendorf dürfte Coach Lukas Engelmann nicht ganz zufrieden gewesen sein. Denn dieser Punkt brachte die Zeulner nicht wirklich weiter. So geht für den Tabellenzwölften der Kampf gegen den Abstieg unvermindert weiter. Mit den Burgebrachern kommt eine Mannschaft, die als Neuling für Furore sorgte. Ihrem Ruf als Geheimtipp wurden die Trunk-Schützlinge in beeindruckender Weise gerecht. Mit einem klaren 3:0 gegen den SV Merkendorf starteten der Tabellenzweite, der diesen Platz weiter behaupten will. Neben einer geschlossen starken Mannschaftsleistung haben die Burgebracher mit Stanislaw Nikiforow einen Goalgetter in ihren Reihen, der es bislang auf 14 Treffer brachte. Eine äußerst schwierige Aufgabe für die Zeulner, die schon das Hinspiel mit 3:5 verloren haben.

Sonntag, 16 Uhr

SC Jura Arnstein (16.) -

FC Oberhaid (8.)

Es bleibt für die Arnsteiner vorerst bei den acht Saisonpunkten, nachdem es für den SC Jura auch beim 0:3 in Schammelsdorf nichts zu holen gab. Was den Aufsteiger aber auszeichnete, war dessen Einsatzbereitschaft und robuste Spielweise, den Gegner zu bekämpfen. Mit dem FC Oberhaid kommt ein Gegner, der zwar im Mittelfeld der Tabelle platziert ist, aber enorme personelle Probleme hat. Dennoch boten die Ernst-Schützlinge dem TSV Mönchröden immerhin eine Halbzeit lang einen heißen Fight. So dürfte diese Begegnung mehr vom Kampf und Einsatz leben, als von spielerischen Highlights. Denn nach ebenfalls zwei Niederlagen wollen die Gäste auch das erste Erfolgserlebnis. Schon allein deshalb, um nicht in die gefährdete Zone abzurutschen. Hinspiel: 0:4