Durch diese Niederlage rangieren die Lichtenfelser nunmehr auf Rang 4 der Bayernliga Nord, müssen ihren Blick aber eher in Richtung der unteren Tabellenhälfte richten, um nicht in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden. In der kommenden Woche will die Mannschaft ihren Abwärtstrend gegen TV Faulbach stoppen.

SC Memmelsdorf - SG Lichtenfels/Coburg 3:1

(19:25, 25:10, 25:18, 25:17)
Die Lichtenfelser starteten vielversprechend in die Partie. Die Mannen um Trainer Timo Köhler spielten solide und profitierten aber auch von den Fehlern der Memmelsdorfer (3:7). Im weiteren Satzverlauf agierten die Lichtenfelser, die ohne Außenangreifer Fabian Horn auskommen mussten, konzentriert, ohne jedoch volles Risiko einzugehen. Beim Stand von 9:16 waren die Lokalrivalen erneut gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.
Am Vorsprung der Gäste änderte sich aber nichts, sodass die SGler sich den ersten Abschnitt mit 25:19 holten.

SCM tankt Selbstvertrauen

Allerdings tankten die Memmelsdorfer bereits zum Satzende wieder Selbstvertrauen, mit dem sie in den zweiten Durchgang starteten. Die Gastgeber verwerteten ihre Angriffe nun besser, während die Lichtenfelser Schwächen in der Annahme offenbarten (6:2). Die Annahmereihe um SG-Libero Max Huber, bot zwar dann den guten Aufschlägen des Gegners besser Paroli, allerdings punktete der Gast aufgrund ungenauer Zuspiele oder wegen des starken SCM-Blocks zu selten. Dementsprechend setzte es eine 10:25-Klatsche im zweiten Abschnitt.

Bis zum 17:16 auf Augenhöhe

Im dritten Satz agierten dann - wie erwartet - auf Augenhöhe. Es wurde um jeden Ball gekämpft. Beim Stand von 17:16 waren es dann allerdings die Memmelsdorfer, die die Begegnung an sich rissen und sich einen 20:16-Vorsprung herausspielten. Obwohl Timo Köhler in einer Auszeit versuchte, sein Team zu motivieren, gingen auch die nächsten beiden Ballwechsel verloren. So endete auch der dritte Durchgang mit 25:18 für den Gastgeber.

Zu verkrampft im vierten Satz

Im vierten Satz ließen die Lichtenfelser die Lockerheit, die noch im ersten Satz Schlüssel zum Erfolg war, vermissen. Alle wirkten zu verkrampft in ihren Aktionen, sodass die SG beim 14:9 eine Auszeit benötigte, um sich neu zu ordnen. Diese Maßnahme fruchtete jedoch kaum. Weiterhin gelang es dem Team nicht, frei aufzuspielen und sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Letztlich wurde auch der vierte Satz und somit die Partie mit 25:17 an den SC Memmelsdorf abgegeben. mhu