Keine Frage: Bereits vor der Saison hatten Trainer und Mannschaft gewusst, dass diese Landesliga-Saison für die Damenmannschaft der SG Kunstadt/Weidhausen eine Herausforderung werden würde. Und dennoch stellen die 1:11 Punkte nach den bisherigen sechs Partien eine große Enttäuschung für die Spielerinnen vom Obermain dar. Da ist es ein schwacher Trost, dass man beim Heimspiel am Samstag, 17.15 Uhr, in der Obermainhalle gegen den Tabellenführer vom MTV Stadeln nichts zu verlieren hat.


Landesliga Nord

SG Kunstadt/Weidhausen -
MTV Stadeln

Alles andere als eine Niederlage gegen den Klassenprimus käme einer Sensation gleich. Empfindlich hohe Niederlagen wie das 15:32 in Freising zehren nicht nur an den Kräften, sondern auch an der Moral der Truppe. "Da bist du am Sonntag zehn Stunden unterwegs und bekommst dann als Quittung eine solche Klatsche", resümierte SG-Abwehrchefin Steffi Aust durchaus konsterniert. Wer die Mannschaft kennt, weiß aber auch, dass spätestens beim Heimspiel am Samstagabend Motivation und Entschlossenheit zurückgekehrt sein werden. Beides wird es gegen Stadeln auch dringend brauchen, denn was der Aufsteiger in dieser Saison bereits abgeliefert hat, verdient ohne Frage das Prädikat "Spitze". Das Team von Rene Friedrich ist nicht nur spielerisch, sondern vor allem athletisch der Konkurrenz in der neuen Liga weit überlegen. Davon durften sich die SG-Damen bereits in der zweiten Turnierrunde des Pokals überzeugen, als man den Siegeszug des MTV Stadeln hautnah miterlebte. Die Damen aus Mittelfranken verfügen über einen hochinteressanten Kader mit Ausnahmetalenten wie der Jugendnationalspielerin Sara Mustafic aus Coburg. Es ist kein Zufall, dass Stadeln ganz oben in der Tabelle steht und von diesem Rang wohl nur schwer zu verdrängen sein wird.
Das Vorprogramm zum Heimspieltag am Samstag bestreitet die weibliche D-Jugend gegen den TV Marktleugast um 14 Uhr und die weibliche B-Jugend um 15.30 Uhr gegen den TV Hallstadt. Auswärts muss an diesem Tag lediglich die männliche D-Jugend antreten, die beider Reserve des HSC 2000 Coburg eine hohe Auswärtshürde zu nehmen hat. Am Sonntag, 13 Uhr, steht dann die Heimpartie der zweiten Damenmannschaft gegen den TV Münchberg im Fokus. Nach der ärgerlichen Niederlage in Marktleugast vor einer Woche brennt die SG auf Wiedergutmachung. Beim TVM will man nach dem Landesliga-Abstieg vor zwei Jahren wieder an bessere Zeiten anknüpfen, der Weg dahin ist aber steinig. Ähnlich verhält es sich beim Aufeinandertreffen der männlichen A-Jugendteams der SG und dem TV Ebern, das um 13 Uhr in Michelau angepfiffen wird.