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Lichtenfels
Segelfliegen

Gelungener Saisonauftakt für den Aero-Club

Am Wochenende durften die Piloten des Aero-Clubs Lichtenfels endlich in die Luft gehen, um in der Bundesliga um Punkte zu kämpfen.
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Die Piloten des Aero-Clubs Lichtenfels sind startbereit. Foto: Aero-Club
Die Piloten des Aero-Clubs Lichtenfels sind startbereit. Foto: Aero-Club

Von den Einschränkungen wegen der Corona-Krise waren in ganz Deutschland auch der Flugsport und die Segelflug-Bundesliga betroffen. Die ersten sechs Ligarunden fielen aus. Seit dem 11. Mai ist Segelfliegen unter Auflagen wieder erlaubt.

Am vergangenen Wochenende begann nun die Bundesliga-Saison, mit dabei auch die Piloten des Aero-Clubs Lichtenfels Bei nur noch 13 verbleibenden Runden ist jetzt schon klar, dass sich Ausrutscher in der Wertung stärker bemerkbar machen. Ziel der Lichtenfelser ist der Klassenerhalt.

Mit wenig Training, aber hoch motiviert gingen die sechs Piloten auf Punktejagd um die schnellsten Flüge in der vorgegebenen Wertungszeit von 2,5 Stunden. Das Wetter zeichnete bei starkem Nordostwind von bis zu 35 km/h und feuchten Luftmassen mit starker Ausbreitungstendenz eine gute Aufwindlinie, die von Lichtenfels über Zwickau in Sachsen bis zurück nach Wertheim in Unterfranken reichte.

Zur richtigen Zeit erwischten diese Linie die früh gestarteten Jan Kretzschmar und Philipp Lauer, die beide im engen Team jeweils auf einer LS8 neo über 475 km Durchschnittsgeschwindigkeiten von 133 km/h erreichten. Auf ähnlicher Streckenführung waren Bernhard Eder und Petra Zimmermann-Lauer im doppelsitzigen Arcus über 411 km mit 124 km/h unterwegs. Mit Tagesrang 5 hinter den Vereinen aus Kirchheim/Teck, Aalen, Walldürn und dem Vorjahressieger Rinteln wurde der Kampfgeist belohnt. Für die U25-Junioren reichte es bei starker Konkurrenz ebenso zu Platz 5. Hier war neben Philipp Lauer noch Dominik Biesenecker auf der Vereins-LS7 wl über 320 km mit einem Schnitt von 97 km/h unterwegs.gpl

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