FC Lichtenfels - TV Ebern 1:0
Die ersten zwanzig Minuten gehörten klar den Hausherren, die aggressiv, zweikampfstark und spielfreudig begannen. Ein Tor wollte aber zunächst nicht fallen. Ab Mitte der ersten Hälfte verflachte die Partie zusehends, und das Geschehen spielte sich zumeist im Mittelfeld ab.
Der zweite Abschnitt begann gleich flott mit einem Zollnhofer-Freistoß auf der einen und einem 18-Meter-Schuss von J. Fischer auf der anderen Seite. In der 60. Minute startete Lukas Dietz eine klasse Einzelaktion - doch auch er scheiterte. Fünf Minuten später rutschte Aumüller nach Doppelpass mit Oppel das Leder beim Abschluss über den linken Spann. Eine Zeigerumdrehung später bewies FCL-Coach dann ein glückliches Händchen, als er Niklas Lulei für F. Goller auf den Platz schickte.
Der TVE hatte Abstoß, Lulei gewann das Kopfball-Duell, startete durch, bekam das Leder von Oppel mustergültig in den Lauf gelegt und spitzelte das Spielgerät mit der zweiten Berührung an Keeper Kapell vorbei. Ebern baute in den letzten zehn Minuten noch einmal Druck auf, den Gästen gelang aber keine gefährliche Aktion mehr. So blieb es beim knappen, aber verdienten Sieg des FC Lichtenfels. lim
FC Lichtenfels: Ruck - F. Goller (66. N. Lulei), M. Hellmuth (29. Hempfling), Schardt, C. Goller, Gutgesell, Scholz, Dietz, Zollnhofer (81. P. Krappmann), Oppel, Aumüller / TV Ebern: J. Kapell, Döhler, Steinert, Aumüller, Ludewig, Ammon, J. Fischer, S. Fischer, Weiß, Musik, Kollmer / Schiedsrichter: Patrick Rossow (TSV Obernsees) / Zuschauer: 185 / Tore: 1:0 N. Lulei (66.) / Gelbe Karten: F. Goller, M. Hellmuth, C. Goller/Aumüller, Ludewig, Weiß, Kollmer
TSV Schammelsdorf -
SpVgg Ebing 1:2

Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als die Ebinger nach einer kurzen Ballstaffette in Führung gingen. Jan Dippold lief alleine auf Torwart Thomas Gabrich zu und netzte eiskalt ein. Das frühe Tor spielte den Ebingern in die Karten, denn sie verließen sich auf ihre starke Defensive, die zunächst alles im Griff hatte. Der TSV bemühte sich, kam aber nicht zu zwingenden Chancen. Nach gut 25 Minuten wurden die Schammelsdorfer etwas stärker und kamen ihrerseits zu Möglichkeiten. Der Ebinger Torhüter hatte bei den Schüssen von Jan Völkl und Michael Pitzer aber alles unter Kontrolle.
Ähnlich schnell wie die Ebinger in Hälfte 1 starteten die Schammelsdorfer in den zweiten Durchgang: Fünf Minuten nach Wiederbeginn gelang Philipp Ohland nach einer Ecke per Kopf der Ausgleich. In der Folgezeit waren beide Mannschaften nur bei Standards gefährlich - Treffer fielen aber keine. Als alle schon mit einem Remis rechneten - das beide Lager zufriedengestellt hätte - schlugen die Ebinger noch einmal zu: Peter Büttner wurde von Jan Dippold freigespielt und brauchte nur noch einzuschieben (89.).
TSV Schammelsdorf: Gabrich - Christmayr, Ohland, Herbst, Hecht, Pitzer, Kauder, Völkl, Massak, Schmitt (74. Herbst), Leßner (74. Goldfarb) / SpVgg Ebing: Endres - Merzbacher, Landgraf, Kachelmann, Schmidt, Skalischus, Funk, Bullmann, Lurtz, Büttner, Dippold / Schiedsrichter: Bargel (Staffelstein) / Zuschauer: 250 / Tore: 0:1 Dippold (5.), 1:1 Ohland (23.), 1:2 Büttner (89.) / Gelb-Rote Karte: Christmayr (90.)

FSV Unterleiterbach -
SV Merkendorf 0:1

Zu Beginn kam kaum etwas Nennenswertes von beiden Mannschaften. Merkendorf hatte mehr Ballbesitz, doch der FSV stand hinten sicher. Lediglich ein abgefälschter Schuss von T. Werner verfehlte sein Ziel knapp. Mitte der ersten Halbzeit kam die Heimelf zu mehreren guten Chancen, die sie ungenutzt ließ. Die Gäste aus Merkendorf waren lediglich durch Standards gefährlich. In der zweiten Hälfte hatte die FSV-Mannschaft um Trainer James Schmitt die wohl größte Chance des Spiels: Nach einem Pass von T. Werner auf F. Schmuck legte dieser am Strafraum quer zu B. Schmitt, der aber am Gäste-Keeper Menze scheiterte. Im Gegenzug hatte der Unterleiterbacher Torwart D. Schmuck einen eigentlich harmlosen langen Ball schon am Fuß. Doch Eck setzte nach. Einen Zupfer von Schmuck ahndete der Schiedsrichter mit einem Strafstoß. F. Schneider verwandelte sicher zum 0:1. Die Heimelf drückte und hatte noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Zum Ende der Partie kamen die Gäste aus Merkendorf noch zu einem Pfostenschuss durch T. Weber. Der FSV verschenkte mal wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
FSV Unterleiterbach: D. Schmuck - Walter, Scholz, Epp, Barth (72. F. Bayer), F. Schmuck, T. Bayer, Meli, Schneider, Schmitt, Werner / SV Merkendorf: Menze - Lorber, Schneider, Schulz, Eck, Linzner, Meyer (80. Seifert), Ultsch, Pröll (64. Kappel), Weber, Saal (85. Keiling) / SR: Roloff (Nürnberg) / Zuschauer: 300 / Tor: 0:1 Schneider (50., Foulelfmeter)