So sah es auch Gästetrainer Scheder: "Wenn man in der Tabelle vorne steht, hat man das Glück ein Tor zu machen und wenn man hinten steht, geht der Ball wie heute halt zweimal an die Latte." Der Ebensfelder Übungsleiter Klaus Gunreben haderte: "So ungerecht kann Fußball sein. In einem schnellen Spiel brachte meine Mannschaft die bisher stärkste Heimleistung. Der Gegner machte aus zwei Chancen ein Tor, wir vergaben vier klare Gelegenheiten und scheiterten mehrmals am Aluminium. Einige entscheidende Schiedsrichterentscheidungen bekommt man nur gegen sich, wenn man hinten steht."


Harte Gangart der Gäste

In der 15. Min. bot sich den "Gelb-Weißen" die Chance zur Führung.
Dominik Kremer steckte auf den schnellen Kevin Popp durch, der seinem Gegenspieler enteilte und aus halblinker Position im Strafraum abzog, doch Gästeschlussmann Jan Johannes klärte mit dem Fuß. Die Gäste legten nun eine härtere Gangart an den Tag. Dennie Michel konnte sich beim Unparteiischen bedanken, dass er für ein rüdes Einsteigen gegen Spielfüher Kevin Popp nur mit Gelb bedacht wurde. Eine Tätlichkeit von Magnus Rentzsch gegen Daniel Alt blieb gänzlich ungeahndet. Die Ebensfelder boten dem Favoriten weiterhin Paroli. Die Defensive um den seit Wochen in bestechender Form spielenden Christian Quinger ließ vor der Pause bis auf einen abgefälschten Weitschuss keine Torchancen zu.
Die besseren Einschussgelegenheiten hatte die Heimelf. Florian Häublein stand nach einer Flanke frei am linken Fünfmetereck und zog direkt ab, aber ein Verteidiger blockte den Schuss zum Eckball. Glück hatten die Gäste, dass Schiedsrichter Horn nach 40 Minuten ein klares Foul an Sebastian Amon im Strafraum nicht ahndete.
Nach der Pause wurde der pfeilschnelle Kevin Popp im Laufduell vehement am Trikot gerissen, schüttelte seinen Widersacher trotzdem ab und bediente den mitgelaufenen Dominik Kremer, der den Ball aber am Tor vorbeischob.


Pfosten und Latte retten

Der Favorit aus Kleinrinderfeld kam nur durch Standardsituationen gefährlich vors Ebensfelder Tor. Erst eine Viertelstunde vor Spielschluss tauchten die Gäste erstmals gefährlich vor Bablitschky auf, doch der Pfosten rettete. Im Gegenzug legte Popp quer auf den eingewechselten Benedikt Quinger, der an der Strafraumgrenze von Kevin Engert regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Der von Florian Häublein getretene Freistoß landete an der Querlatte.
Die kalte Dusche folgt dann zehn Minuten vor dem Ende. Nach einem Eckball traf Bendikt Engert aus dem Gewühl zum 0:1. Nur eine Minute sah Gästeakteur. Sandro Kramosch wegen Nachschlagens und anschließendem Meckerns Rot.
In Überzahl warfen die Ebensfelder alles nach vorne. Einen Eckball köpfte Benedikt Quinger an die Latte und der Nachschuss landete am Pfosten.Unter stehenden Ovationen wurde die Mannschaft trotz dieser unglücklichen Niederlage von den treuen Fans verabschiedet. Häu


Die Statistik

TSV Ebensfeld: Bablitschky - Grünert, Stölzel, Alt (84. Degel), C. Quinger, Dierauf, Popp , Do. Kremer, Häublein, Amon (66. B. Quinger), Eideloth / TSV Kleinrinderfeld: Johannes -K. Engert, Christ, Jäger, B. Engert, Sommer, M. Kramosch (72. Dietz)., S. Kramosch, Rentzsch, Michel (85. Hedtstück), Meyer (77. Cangul) / SR: Horn (Nürnberg) / Zuschauer: 210 / Tor: 0:1 B. Engert (80.) / Rote Karte: - / S. Kramosch (81., Unsportlichkeit)