Ein volles Programm gibt es am Samstag, ab 17.45 Uhr, in der AC-Halle: Zuerst treten die "Jungen Wilden" des AC Lichtenfels II gegen den Vorletzten TSC Mering und ab 19.30 Uhr die Erste Mannschaft gegen den Spitzenreiter der Bundesliga Nord, den ASV Mainz, an.
Die Vorzeichen könnten nicht unterschiedlicher stehen. So wird man die Favoritenrolle im Bayernliga-Kampf annehmen und versuchen, den TSC Mering auf Distanz zu halten. Nach dem etwas unglücklichen 18:18-Unentschieden vor einer Woche, zuhause gegen den RSC Rehau, will man diesmal die zwei Punkte in Lichtenfels einfahren. Ein einziges Pünktchen hatte zum Sieg gegen Rehau gefehlt. Es waren einige Situationen vorhanden, in denen man den Sack hätte zumachen können.
Doch "hätte, wenn und aber..." zählt nicht mehr. Die Mannen um Mannschaftsführer Roland Hopf lassen jedenfalls eine Aufwärtstendenz erkennen, und werden versuchen, in den kommenden Wochen noch Plätze gutzumachen.

Weiße Weste


Es sind nun auch wieder mehr Varianten in der Aufstellung möglich. Hatte man in der Vorrunde noch etliche Verletzte und musste sich in Mering mit 17:20 geschlagen geben, so scheint sich nun das Blatt zu wenden.
Bisher ungeschlagen stehen im Bayernliga-Team Christian Lurz und Hannes Wagner. In den Gewichtsklassen 66 und 74 kg Greco konnte ihnen bislang noch keiner das Wasser reichen. Christian Lurz gestaltete seine sieben Einsätze und Hannes Wagner seine acht Kämpfe siegreich. Diese Serie soll natürlich anhalten. Mannschaftsführer Roland Hopf hofft indes, bereits zum Bayernliga-Kampf eine volle Hütte vorzufinden: "Mit den Fans im Rücken, können wir einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt tun."

Gäste wohl in Bestbesetzung


Apropos "weiße Weste": Diese haben sich in dieser Saison in der Bundesliga Nord die Mainzer angezogen. Mit 20:0 Punkten stehen die Rheinland-Pfälzer an der Spitze und schon mit einem Bein in den Play-Offs. Bei vier ausstehenden Partien haben sie acht Punkte Vorsprung auf den dritten Platz. Dass sie aber deshalb einen Gang zurückschalten, ist nicht zu erwarten. Schließlich geht es auch um die vermeintlich bessere Ausgangsposition in der Endrunde. Diese scheint einzig noch vom KSV Köllerbach einnehmbar. Die beiden Erstplatzierten trennen aktuell nur zwei Punkte, und sie stehen sich am vorletzten Kampftag noch direkt gegenüber. Der ASV Mainz wird daher "auf Nummer sicher" gehen und in Bestbesetzung in Lichtenfels antreten.
Diese "Anerkennung" für die Stärke des ACL darf man heuer genießen. "Wir sind im Oberhaus der Ringer angekommen und werden ernst genommen. Keiner der etablierten Vereine riskiert etwas gegen uns. Das sind Aufstellungen, die auch im Halbfinale und Finale gezogen werden", sagt Geschäftsführer Uwe Hetzel, erfreut über diesen Umstand - wohl wissend, dass man noch einen respektvollen Abstand zu diesen Gegnern hat.
Interessiert wird man auch die Paarung der direkten Konkurrenten beobachten. In Berlin ist am Samstagabend Bonn-Duisdorf zu Gast. Gewinnt Bonn, stehen sie mit sechs Punkten Vorsprung fast sicher in der Zwischenrunde, und der Athleten-Club Lichtenfels stünde in der Tabelle weiterhin vor Berlin. Setzen sich allerdings die Hauptstädter durch, würden diese wiederum dem ACL auf den "Pelz" rücken. Wie auch immer die Begegnung ausgeht - der ACL kann es weiterhin aus eigener Kraft schaffen, denn beide Mannschaften müssen in der entscheidenden Phase am vorletzten und am letzten Kampftag noch nach Lichtenfels in den Hexenkessel.
Nach dem Kampf gegen Mainz gibt es wieder eine "After-Fight-Party" in der ACL-Sportsbar. Dieses Mal geben sich "DJ Ralf" & "DJ Gerry Fizz" die Ehre, um den Gästen ordentlich einzuheizen.

Jugend auf dem Weg zum Titel


Für die Jugendriege des AC Lichtenfels geht's am Samstag, ab 18.15 Uhr, im Auswärtskampf beim SC Nürnberg gegen einen direkten Kontrahenten um die Meisterschaft. Im Vorkampf behielt der ACL-Nachwuchs mit 24:16 die Oberhand. Diesen Sieg wollen die Jungs um Trainer Ali Hadidi nun in fremder Halle wiederholen. sche