Am morgigen Samstag stehen die Viertelfinalisten um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen fest. Die Lichtenfelser Athleten führt es kurz vor Weihnachten im Rückkampf an die Schweizer Grenze zum Turn und Sportverein Adelhausen.

Deutlicher Rückstand

Vor Wochenfrist gastierten die Badener in der Korbstadt. Die Ringer um Cheftrainer Ali Hadidi mussten sich im Hinkampf vor eigenem Publikum mit 6:18 geschlagen geben. Bereits nach den ersten beiden Kämpfen lag die Mannschaft durch Niederlagen von Leon Raps und Sebastian Reuther mit 0:8 im Hintertreffen.

Venelin Venkov, bis dahin in dieser Saison noch ungeschlagen, traf auf den unermüdlich anstürmenden Welt- und Europameister von 2013, Ivo Angelov. Auch er musste federn lassen und drei Mannschaftspunkte an die Sportler aus Adelhausen abgeben, was ein uneinholbares 0:11 auf der Anzeigetafel zur Folge hatte.
Im weiteren Kampfverlauf ging es deutlich spannender zur Sache. So entschied der AC Lichtenfels von den noch ausstehenden sieben Kampfpaarungen vier für sich. Mit Siegen von Krum Chuchurov, Simon Pilzweger, Patryk Dublinowski und Ausnahmeringer Zhan Belenyuk vermied die Mannschaft ein größeres Debakel.

Duell an der Schweizer Grenze

Nun, eine Woche später, müssen sich die Mannen um Trainer Ali Hadidi auf den Weg an die Schweizer Grenze zum Kontrahenten TuS Adelhausen machen. Mit einem Zwölf-Punkte-Polster, das sich die Gäste aus Baden in Lichtenfels erkämpft haben, wollen sie vor eigenem Publikum den Einzug unter die letzen Acht perfekt machen.
Mit der Heimniederlage vor Wochenfrist können die Lichtenfelser ob der eigenen Leistung gut leben. Am Ende musste der ACL schlichtweg die Überlegenheit der Gäste aus Adelhausen anerkennen.

"Realistisch gesehen ist dieser Rückstand aus dem Hinkampf nicht mehr aufzuholen. Die Kluft zwischen den großen, finanzstarken Topvereinen im deutschen Oberhaus und dem unteren Tabellendrittel ist einfach zu groß, was auch die anderen Ergebnisse der Zwischenrunde wiederspiegeln. Wir werden versuchen, das ein oder andere Gefecht in Adelhausen für uns zu entscheiden und den Zuschauern ordentliche Kämpfe zu präsentieren", so die Zielsetzung von Mannschaftsführer Kevin Tischer.

Weiterkommen unwahrscheinlich

Der TuS steht sozusagen mit einem Bein im Viertelfinale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Auf den Kontrahenten aus Adelhausen wartet bei einem Weiterkommen im Viertelfinale voraussichtlich die Mannschaft des letztjährigen Meisters ASV Mainz 88. Die stellte in der Vorwoche mit einem 20:8-Auswärtserfolg beim VfK 07 Schifferstad die Weichen für den Einzug unter die letzten acht. sch