Am morgigen Samstag geht es für die Ringer des AC Lichtenfels endlich wieder los: Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr geht es für die Mannen um Trainer Ali Hadidi erneut in der Bayernliga um Punkte.


Bayernliga so stark wie noch nie

Und genau diese Bayernliga wird von Jahr zu Jahr stärker. Wenn man sich die aktuellen Mannschaften ansieht, wird es in dieser Saison wohl noch härter als im vergangenen Jahr. Alle Teams sind in etwa auf Augenhöhe, jeder kann jeden schlagen. Die Favoritenrolle dürfte aber dem SC Isaria Unterföhring zufallen, der sich in diesem Jahr gezielt verstärkt hat - unter anderem mit Timur Seidel, dem ehemaligen Bundesligaringer des AC Lichtenfels.
ACL-Coach Ali Hadidi gibt sich indes angriffslustig: "Wir wollen und werden natürlich ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden."
Los geht es morgen mit dem Auswärtskampf in Traunstein.
Wie bereits im vergangenen Jahr wartet auf den ACL gleich zu Beginn die weite Reise nach Oberbayern. In der zurückliegenden Saison fuhren die Lichtenfelser zwei deutliche Siege ein. Das Team um Trainer Petar Stefanovic hat sich allerdings, ähnlich wie der ACL, in einigen Klassen verstärkt. Ein starker Neuzugang ist Alexander Pogoradzdov. Der Freistil-Ringer, den es beruflich in die Region verschlagen hat, sorgte im Jugendbereich beim AC Mühlheim (NRW) für Furore. Ebenso wird Matthias Reuß vom SV Sömmerda die Traunsteiner Riege verstärken. Ergänzt wird die Mannschaft auch um einige ausländische Neuzugänge aus Afghanistan, die seit einigen Monaten in Traunstein trainieren. Ringer wie Fawad Quistani (61 kg/66 kg) oder Farhad Quaderi (86/98kg) verfügen über ausgezeichnete Techniken und werden entsprechend der Ausländerregelungen zum Einsatz kommen. Die Regularien des Ringer-Verbands sehen eine Begrenzung auf maximal zwei ausländische Ringer pro Kampftag vor. Somit wird es für beide Trainer gleich zu Beginn ein Pokerspiel, welches Gespann sie aufbieten.


Noch Plätze frei im Bus

Die Mannschaft wird zusammen mit den Fans die 375 Kilometer lange Fahrt nach Oberbayern antreten. Treffpunkt ist um 12 Uhr an der AC-Halle. Für Kurzentschlossene sind noch einige Plätze frei.


ACL II empfängt den ASV Hof II

Richtig zur Sache geht es für die zweite Mannschaft des AC Lichtenfels um Neu-Mannschaftsführer Philipp Schütz am Sonntag, 11. September, in eigener Halle. Gegner dort wird kein geringerer als der Dauerrivale aus Hof sein. Nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr möchte man sich im Mittelfeld der Gruppenoberliga festsetzen.
Der Kampf beginnt bereits um 13.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. zeu