Mit dem TSV Berchtesgaden erwarten die Lichtenfelser Bayernliga-Ringer am Samstag um 19.30 Uhr einen harten Brocken. Der Aufsteiger hat sich in seiner ersten Saison in der vorderen Tabellenhälfte etabliert. In den letzten fünf Kämpfen musste sich das Team um die Hillebrand-Brüder Sebastian, Korbinian und Andreas lediglich Unterföhring geschlagen geben.
Am letzten Wochenende bezwangen die Oberbayern in einem einseitigen Kampf zu Hause vor über 800 Zuschauern das Schlusslicht aus Neumarkt souverän mit 28:9.
Neben dem erwähnten Brüdertrio ist vor allem Peter Fjodor im Schwergewicht in beiden Stilarten ein Sieggarant. Bisher wurde er nur einmal bezwungen. Stark einzuschätzen ist auch der Lette Andris Rühle (86 kg, Freistil), der seine bisherigen fünf Kämpfe ausnahmslos gewonnen hat.
Mannschaft und Trainer des AC Lichtenfels wissen, dass Berchtesgaden ein gefährlicher Gegner ist. Trotz des klaren Sieges im Hinkampf (28:4) wird das Team daher mit voller Konzentration zur Sache gehen. "Beim Kampf in Berchtesgaden lief alles zu 100 Prozent für uns, das können wir so nicht wieder erwarten", sagt AC-Trainer Ali Hadidi. "Unsere Jungs müssen gerade jetzt in der Schlussphase der Saison von Wochenende zu Wochenende denken, denn einen Ausrutscher können wir uns im Kampf um den Aufstieg nicht erlauben."
Vorsitzender Oliver Dürr pflichtet ihm bei: "Ich bin froh, dass wir in dieser Saison bisher nur wenig Verletzungssorgen hatten und aus unserem breit aufgestellten Kader immer wieder die passende Mischung aus Erfahrung und Kampfgeist zusammenstellen können."


"Zweite" vor Derby

Die zweite Mannschaft des AC Lichtenfels trifft im Vorkampf diesmal auf die Reserve der Oberliga-Ringer aus Burgebrach, die derzeit punktgleich mit Oberölsbach und Bayreuth den fünften Rang in der Tabelle belegen. Gerne würden die Jungs von Trainer Philip Schütz den Erfolg aus dem Hinkampf wiederholen, als sie es in Burgebrach zu einem deutlichen 30:24-Sieg brachten.


After-Fight-Party

Ab 22 Uhr heißt es in der ACL-Sportsbar wieder: Partytime. Ein DJ sorgt an der Mischmaschine für Stimmung und eine gepflegte Lautstärke. Hier feiern Mannschaft und Fans gemeinsam - dabei spielt es keine Rolle, ob es einen Sieg oder eine Niederlage gab. sme