Der in Ungarn geborene und seit 1927 in Deutschland eingebürgerte Jean Földeák war der erste deutsche Ringer überhaupt, der an internationalen Meisterschaften der Amateure im Freistilringen teilnahm und dazu sehr erfolgreich war. Unter anderem holte er bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles Platz 4 im Weltergewicht- Freistil und im Mittelgewicht Platz 2 im klassischen Stil - ein Resultat, dass angesichts des Spezialistentums heutzutage undenkbar wäre. 1935 beendete Földeák seine aktive Laufbahn. Er wurde Reichstrainer für Ringen, ging nach Differenzen mit deutschen Funktionären nach Polen, kehrte zurück, wurde wieder Reichstrainer und war nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1966 Bundestrainer.
Nach 1945 gründete er in München eine nach ihm benannte Firma (aus dem ö wurde ein oe) zur Produktion von Matten und Trainingsgeräten für den Ringersport, die noch heute auf dem Markt führend ist und viele Turniere in Deutschland sponsort und ihnen den Namen gibt.

Bis Olympia ist es für die Teilnehmer des ACL-Jugendturniers sicher noch ein weiter Weg, spannende und abwechslungsreiche Kämpfe mit vielen Wertungen sollten aber garantiert sein, wenn die Buben und Mädchen von Jugendtrainer Ali Hadidi sich mit der Konkurrenz messen werden. cv