Gegen 16 Uhr ist es am Freitag auf der A73 zu dem Unfall gekommen. Verursacht wurde der Unfall durch einen Pannen-Lkw aus Neu-Ulm, der die rechte Fahrbahn zu einem Teil blockierte.

Eine 24-jährige Fahrerin eines Hyundai erkannte die Behinderung so spät, dass sie eine Vollbremsung einlegen musste. Die nachfolgende 51-jährige Nissan-Fahrerin entschied sich nicht zur Vollbremsung, sondern wechselte stattdessen auf den linken Fahrstreifen zum Überholen. Dabei stieß sie jedoch gegen einen Skoda, welcher sich bereits direkt neben ihr auf dem linken Fahrstreifen befunden hatte, um sie zu überholen. Es kam dabei zu einem Streifvorgang zwischen ihr und dem Skoda, aber auch zwischen ihr und dem anhaltenden Hyundai.

Zu einer schweren Kollision kam es dann weiter beim Ausweichmanöver der folgenden Autos, dem Skoda mit Lichtenfelser Kennzeichen und einem BMW aus Schwäbisch Hall, der direkt dahinter fuht. Der 62-jährige BMW-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und krachte ungebremst in den Skoda. Der BMW und der Skoda wurden rund 40 Meter über die Fahrbahn geschleudert und kamen an der Leitplanke zum Stehen.

Nach Angaben der Verkehrspolizei wurde der BMW-Fahrer leicht verletzt, die Insassen im Skoda, ein Ehepaar, mittelschwer, aber nicht lebensgefährlich. Alle wurden mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus Lichtenfels verbracht.

Die A73 war in Richtung Bamberg rund zwei Stunden gesperrt. Der Rückstau reichte bis nach Bad Staffelstein, auch auf der Bundesstraße zwischen Ebensfeld und Zapfendorf kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. tos/mg/ak