Am Montagnachmittag erhielt nach Angaben der Polizei eine 52-jährige Frau, die aus Kasachstan stammte, einen Anruf in russischer Sprache. Der Anurfer meldete sich mit dem Vornamen ihres Mannes und erklärte, dass er an einem Unfall beteiligt war. Die Frau, die durch die Presse bereits über solche Anrufe informiert war legte sofort auf, sodass es zu keiner Forderung kam. Die auf dem Display angezeigte Rufnummer stammte aus Litauen.

Vermutlich wollte der Anrufer unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einen größeren Geldbetrag ergaunern. Die Polizei warnt vor allem die aus der russischen Förderation stammenden Übersiedler vor solchen Anrufen.

Die Täter erklären am Telefon, dass ein Familienangehöriger an einem Unfall beteiligt ist und verlangen zur Vermeidung von Haft- oder Regressforderungen einen größeren Geldbetrag, der dann unmittelbar nach dem Anruf von einem Mittäter persönlich abgeholt wird. Wer solche Anrufe erhält wird gebeten, dies sofort der Polizei mitzuteilen. pol