Bei einer Fahrkartenkontrolle am Donnerstagabend (11. August 2022) in einem ICE von München in Richtung Erfurt weigerte sich ein 19-Jähriger vehement, eine Maske zu tragen. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens verbrachte er die Nacht in einer Zelle der Polizei in Lichtenfels.

Ein 19-jähriger Man reiste am Donnerstag nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Würzburg ohne einen erforderlichen Mund-Nasen-Schutz und Fahrschein in einem ICE. Als ihn eine Zugbegleiterin auf die Maskenpflicht hinwies, reagierte der junge Mann sehr aggressiv und bespuckte die 39-Jährige. 

Eskalation vermieden: Bundeswehrsoldaten waren zur Hilfe

Vier zufällig im Abteil mitreisende Bundeswehrsoldaten versuchten, die Situation zu beruhigen. Daraufhin wurde der 19-Jährige noch aggressiver. Um eine Eskalation zu vermeiden, wurde er bis zum Eintreffen der Polizeibeamt*innen beim Zughalt in Lichtenfels durch die Soldaten am Boden fixiert. Der Festgenommene spuckte beim Verlassen des Zuges der Zugbegleiterin noch ins Gesicht.

Daher musste er über Nacht in einer Zelle der Lichtenfelser Polizei bleiben. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Beleidigung.

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