Trotz eines gerichtlich auferlegten Kontaktverbotes stand ein 40-jähriger Mann in der Nacht auf Freitag vor dem Anwesen seiner Ex-Freundin. Er versuchte, die Tür einzuschlagen und schrie lautstark herum. Die eingesetzte Polizeistreife ermahnte ihn zunächst mündlich, wobei er er sich einsichtig zeigte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,5 Promille.

Gegen Mitternacht begab sich der Beschuldigte jedoch erneut zur Wohnanschrift seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Aufgrund des erneuten Verstoßes gegen das Kontaktverbot und zur Unterbindung weiterer Straftaten sollte der 40-Jährige in Gewahrsam genommen werden.

Dieser war jedoch äußerst aggressiv und leistete Widerstand gegen diese Maßnahme, sodass der Beschuldigte mit angelegten Handfesseln im Dienst-Pkw zur Dienststelle verbracht und in der Haftzelle untergebracht werden musste. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung, Verstöße gegen das Gewaltschutzgesetz, sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.