Er begründete den Entschluss mit seiner Arbeit als Gründungsmitglied in der Jagdagenda 21 e.V., die er intensivieren wolle. Die Jagdagenda 21 sei eine Verbindung waidgerechter Jäger und bodenständiger, naturnaher Bürger, die sich dem Erhalt natürlicher Lebensräume für frei lebendes Wild verschrieben haben.
Geärgert habe er sich über seinen Dachverband, den Baye rischen Jagdverband, der sich nicht energisch gegen die Vorstellungen des "Ökologischen Jagverbandes" mit seinen "gerade Mal" 300 Mitgliedern im Freistaat stelle, sagte der Vorsitzende. Nach wie vor stellt sich Fink gegen das Verbissgutachten der Forstämter und bezweifelt die Aussagekraft der forstlichen Gutachten. Das Gutachten geht - seiner Meinung nach irreführend - davon aus, dass die Schäden an jungen Bäumen allein durch Rehe oder Schalenwild verursacht werden. Nicht berücksichtigt würden Verbissschäden durch Eichhörnchen oder Mäuse.
Ottmar Bienlein, Beauftragter für den Schießstand, berichtete von umfangreichen Arbeiten und rund 500 ehrenamtlichen Stunden. Nach der Renovierung der 100-Meter-Kugelbahn seien der 50-Meter Keilerstand und die Kugelfänge in Angriff genommen worden. Die Anlagen seien fertig und müssten nur noch technisch abgenommen werden. Er wünschte sich, dass mehr Mitglieder der Jägerschaft die Anlagen nutzen und wies auf das Anschießen am 18. April hin.
Landrat Christian Meißner (CSU) plädierte als Vorsitzender des Jagdbeirates für eine Annäherung der Standpunkte von Jägern und Waldbesitzern, wenn es um die Festlegung der Abschussplanes gehe.
Peter Flechtner wurde zum Ehrenmitglied in Anerkennung seiner Verdienste um die Jungjägerausbildung ernannt. Mit Ehrennadeln und Urkunden wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet, für 25 Jahre Klaus Lenke, Tristan Rinker und Richard Wagner, für 40 Jahre Liselotte Weich und Erhard Wagner, für 50 Jahre Lothar Riedmann, Paul Pfadenhauer, Gerhard Ender, Otto Tremel und Alfred Klemens. Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurde Edwin Krieg ausgezeichnet. Aus den Reihen der Bläser wurde Peter Neu für die Förderung der Parforce-Musik geehrt. Das Bläserabzeichen in Gold für 50-Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Johannes Sebastian und Margarete Wasikowski. Für 40-jährige Treue wurden Hermann Angermüller und Helmut Schell geehrt.