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Jedes Vierer-Team musste dabei in zwei Minuten möglichst viel Milch aus einem Gummieuter in einen Milcheimer melken. Mit einer umgebundenen Schürze und einem umgeschnallten einbeinigen Melkschemel ging es dann ans Euter. Ein Unterfangen, das sich für manchen Teilnehmer als sehr anstrengend entpuppte, obwohl die Kuh brav auf ihrem Platz stand und weder mit dem Schwanz die Fliegen verscheuchte, noch unruhig den Eimer mit der schäumenden Milch umkippte.
Wie bereits im letzten Jahr siegte auch im diesem Jahr die Feuerwehr Stublang. Das Quartett um Kommandant Simon Hümmer erntete 5450 Milliliter Milch. Die weiteren Plätze belegte die "Melkmaschine Stublang" mit 5200 Millilitern und die Soldatenkameraden Stublang mit 4850 Millilitern. Außerdem stellten sich der Obst- und Gartenbauverein Stublang, dStaffelsteiner Stadträte, der Stammtisch "Die Reigschlaaften" und "Die Berliner" dem Wettbewerb.
Mit den "Mini Moggerla" und "Stublicher Clubberer" nahm auch der Nachwuchs erfolgreich teil.
Jedes Team entwickelte seine eigen Technik, und wenn die Kraft nachließ, feuerte das Publikum die Möchtegern-Bauern an. Dass das Melken einer Kuh viel Kraft in den Händen erfordert, musste auch Heike aus Berlin erfahren. Zusammen mit Monika, Dirk und Peter stellte sie das "Team Berlin". "Ich habe noch nie eine Kuh gemolken", erzählte die 48-Jährige, die sich in Schwabthal aufhält. "Ohne Erfahrung haben wir uns doch gut geschlagen, immerhin haben wir als Stadtmenschen beachtliche 3500 Milliliter Milch aus dem Euter herausbekommen", fügte ihre Kollegin Monika an. Für jeder Teilnahmer gab es schöne Preise.