Ein Mann, der in einem Lichtenfelser Autohaus Räder für Skoda-Fahrzeuge gestohlen hatte, ist am Mittwoch im sächsischen Mittweida festgenommen worden. Das teilte die Polizei Chemnitz mit.

Beamte der Chemnitzer und der Bundespolizei kontrollierten am Mittwochmorgen auf der Autobahn 4 Richtung Dresden einen VW-Touran. Im Auto fanden sie 16 neue Alu-Kompletträder für Skoda-Fahrzeuge. Einen Eigentumsnachweis für die Räder hatte der 48-jährige Fahrer nicht.

Zusätzlich entdeckten die Polizisten im Auto mehrere Wagenheber und Betonpflastersteine. Der Mann gab schließlich zu, die Räder in einem Autohaus im etwa 200 Kilometer entfernten Lichtenfels gestohlen zu haben. Die hiesige Polizei bestätigte das.

Der Besitzer des Autohauses hatte den Verlust wegen des Dreikönigs-Feiertags in Bayern noch nicht bemerkt und erst nach dem Anruf der Polizei entdeckt. Das Amtsgericht Kronach erließ noch am Mittwoch Haftbefehl gegen den bereits einschlägig bekannten Verdächtigen. Er wurde den bayrischen Behörden übergeben.