Häuser, Bäume, Wiesen, Menschen: Alles sieht ganz anders aus, wenn es von Kerzenlicht und Fackelschein beleuchtet wird. Unter dem Namen "Horsdorf in Flammen" feierten die Horsdorfer bei abendlicher Beleuchtung und Fackelschein ihr Dorffest. Einen wahren Besucheransturm erlebte die kleine Gemeinschaft, durch deren Dorfmitte die Lauter plätschert.

Offenbar wussten nicht nur Einheimische, dass man rund um den Platz an der ehemaligen Schule gemütlich feiern und genießen kann. Viele auswärtige Gäste, die mit ihren Auto oder mit Fahrrädern im Lautergrund unterwegs waren, folgten dem Hinweisschild an der Hauptstraße.

Die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun

Die Verantwortlichen der beiden ausrichtenden Ortsvereine, der Obst- und Gartenbauverein und die Freiwillige Feuerwehr, hatten alle Hände voll zu tun. Bereits am Nachmittag nutzten die Kinder die Gelegenheit, um in der aufgestauten Lauter mit Wassertieren und Schlauchbooten zu planschen. Die Erwachsenen genossen derweil ein kühles Gezapftes oder einen echten "Staffelbergwein".

Mit Einbruch der Dämmerung entzündeten die Horsdorfer schließlich ihre großen Fackeln am Bachufer. Unzählige Kerzen und Lampions verzauberten den Ort und schufen eine wunderbar romantische Stimmung.
Ein Zauber lag über allem: Die schönen Fachwerkhäuser wurden angestrahlt, ein schöner Anblick für alle Festbesucher. Um die Gäste nicht zu übertönen, wurde bewusst auf Musik verzichtet. Vielmehr konnten alle die Ruhe und Idylle des charmanten Dorfes genießen, um viel Zeit für Gespräche mit den Tischnachbarn zu haben. gkle