Hümmer nutzte die Gelegenheit, um kurz auf das Jahr 2016 zurückzublicken. Als "Arbeitsschwerpunkte" bezeichnete er dabei unter anderem den Ausbau der Breitbandversorgung, den Bürgerbus und die rollende Bürgerversammlung, das Baugebiet Strössendorf sowie die Bestrebungen, die kommunale Zusammenarbeit zu verbessern.


Generalsanierung der Grundschule rückt näher


Weiter informierte der Bürgermeister darüber, mit welchen wichtigen Aufgaben sich der Gemeinderat in den kommenden Wochen und Monaten befassen müsse. So stünden die Generalsanierung der Grundschule, die Dorferneuerung von Baiersdorf, die Ausweisung von Bauland im Bereich der evangelischen Kirche und die weitere Umsetzung der Feuerwehrbedarfsplanung bevor. Auch Abwasserbeseitigung, insbesondere im Bereich Pfaffendorf und Burkheim, werde die Verantwortlichen beschäftigen. Und schließlich hoffte er, "dass auch das Dauerthema Lehrschwimmbecken zu einem guten Ende gebracht werden kann".

Danach leitete Hümmer zum eigentlich Anlass des Abends über. Er lobte die Arbeit der vielen Vereinsvertreter, die maßgeblichen Anteil am Wohl der Gemeinde hätten. Es wäre ermutigend, wenn all die ehrenamtlich Tätigen nicht nur Kritik zu hören bekämen, "sondern vielleicht häufiger auch einen positiven Zuspruch". Denn sie opferten ihre Freizeit, um verantwortungsvolle Ämter zu übernehmen. Froh und glücklich zeigte sich der Redner, dass die derzeit rund 70 Asylbewerber freundlich in der Gemeinde aufgenommen wurden. Trotz mancher Befürchtungen und Skepsis kümmerten sich viele Ehrenamtliche um diese Menschenn, es seien sogar Freundschaften entstanden.


Appell an die Jugend


Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld stellte heraus, dass alle aktiven Mitglieder in den rund 90 Ortsvereinen Respekt und Anerkennung verdienten. Dies gerade in einer Zeit, in der sich die Verantwortlichen nicht selten mit Nachwuchssorgen beschäftigen müssten. Aber man sollte nicht jammern oder klagen, sondern insbesondere den jüngeren Mitmenschen die Möglichkeit bieten, ihre Heimatgemeinde mitzugestalten und lebendig zu erhalten. Genau das sei in den Vereinen der Fall. "Jeder sollte stolz darauf sind, dass es ein derart lebendiges und pulsierendes Vereinsleben in Altenkunstadt mit unzähligen helfenden Händen gibt", so Biedefeld. Vielleicht sei es gerade diese Gemeinschaft, die die Region so lebens- und liebenswert macht.

Stellvertretender Landrat Helmut Fischer (CSU) sprach die vielfältigen Aufgaben an, die in der Gemeinde Altenkunstadt bewältigt wurden. Auch der Landkreis Lichtenfels habe einen Beitrag geleistet, in dem er in die weiterführenden Schulen investiert, den Tourismus gefördert und die Infrastruktur verbessert habe. In der Zukunft stünden die Aufwertung des Kordigasts und des Kleinziegenfelder Tals an. Hier sollten für den Schwerlastverkehr andere Möglichkeiten gesucht werden, meinte Fischer.


Leckeres Buffet


Abschließend ergriff noch einmal Bürgermeister Robert Hümmer das Wort. Er dankte dem Musikverein Altenkunstadt unter der Leitung von Bastian Zapf für die ansprechende Ausgestaltung des Neujahrsempfangs, allen Mitarbeitern der Gemeinde Altenkunstadt, die die Bewirtung übernommen hatten, und der Metzgerei Mantel, die das Buffet servierte.