Am Sonntag (2. Januar 2022) haben mehrere Autofahrer den Notruf gewählt, nachdem ein Geisterfahrer auf der A73 unterwegs war. Eine umgehend eingeleitete Fahndung ermöglichte, den 83-jährigen Falschfahrer zu stoppen.

Wie die Polizei berichtet, war der 83-Jährige gegen 14.50 Uhr auf der A73 in Richtung Nürnberg unterwegs, nachdem er an der Anschlussstelle Lichtenfels zunächst richtig auf die Autobahn auffuhr, jedoch anschließend wendete und als Geisterfahrer in Richtung Süden weiterfuhr. Nachdem mehrere Notrufe eingingen, nahm eine Polizeistreife die Fahndung auf. Kurz nach der Anschlussstelle Bad Staffelstein konnte der 83-Jährige von Einsatzkräften der Polizei gestoppt werden.

Autofahrer kann "in letzter Sekunde ausweichen"

Ein Unfall konnte durch das schnelle Eingreifen der Polizei vermieden werden, heißt es im Polizeibericht. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde jedoch mindestens ein Autofahrer konkret gefährdet. Dieser konnte dem Geisterfahrer "in letzter Sekunde ausweichen" und einen Zusammenstoß gerade noch verhindern, wie die Polizei berichtet. 

Die Polizei hat nun ein Strafverfahren gegen den 83-jährigen Autofahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Autofahrer, die ebenfalls von dem Falschfahrer gefährdet wurden, sollen sich telefonisch unter 09561/645-0 mit der Verkehrspolizei Coburg in Verbindung setzen.