Bei der Jahreshauptversammlung zog die Mainrother Feuerwehr eine positive Bilanz des vergangenen Jahres.
Vorsitzender Manfred Hofmann dankte allen, die im vergangenen Jahr die Mainrother Feuerwehr unterstützt haben. Gesellschaftlicher Höhepunkt und ein voller Erfolg war einmal mehr das Sommerfest. Trotz des hohen Aufwands mache es immer wieder Spaß und sei aus dem Mainrother Vereinskalender nicht mehr wegzudenken. Besucht wurden die Kommandantenversammlungen, der Kreisfeuerwehrtag und das Straßenfest der Nachbarwehr aus Rothwind/Fassoldshof. Bei derartigen Besuchen bat der Vorsitzende im nächsten Jahr um eine etwas bessere Teilnahme. Das Feuerwehrhaus erhielt im vergangenen Jahr einen neuen Anstrich.
Mit einem terminlichen Ausblick für 2016 und der Bitte um viel aktive Unterstützung der Mainrother Feuerwehr für ein erfolgreiches Jahr endeten die Ausführungen des Vorsitzenden.

Kommandant Jochen Stenglein berichtete, dass die Wehr im vergangenen Jahr zu elf Einsätzen gerufen wurde. Diese beinhalteten fünf Sicherheitswachen. Abgehalten wurden neun Übungen, davon drei Gemeinschaftsübungen mit den Feuerwehren aus Ebensfeld, Mainklein und Rothwind/ Fassoldshof. Die Wehr hat im Moment 34 Aktive, davon vier Damen. Drei Feuerwehrmännern schlossen Kettensägelehrgang erfolgreich ab. In einem kurzen Ausblick auf das Jahr 2016 erklärte der Kommandant, dass wieder eine Leistungsprüfung abgelegt werden soll. Neben den üblichen Gemeinschaftsübungen sind auf Grund der neuen Alarmierungseinheiten Übungen mit den Wehren aus Gärtenroth und Kirchlein geplant. Die Mannschaft der Atemschutzträger soll erweitert werden.


Jugendarbeit forcieren

Gegen das Protokoll von Schriftführerin Marianne Fiedler der vergangenen Versammlung und den soliden Kassenbericht von Schatzmeister Günter Eber gab es keine Einwände. Bürgermeisterin Christine Frieß (CSU) freute sich über das erfolgreiche Jahr der Mainrother Wehr und der geleisteten Arbeit. Sie bat weiter um eine gute Nachwuchsförderung, denn diese sei der Schlüssel für eine positive Arbeit in den einzelnen Feuerwehren.
Stadtkommandant Andre Grothus freute sich über das gute Verhältnis der Mainrother Feuerwehr und der Stadtfeuerwehr Burgkunstadt. Er regte an, den Digitalfunk in naher Zukunft intensiv zu üben und auch die Ausbildung mittels elektronischer Lernanwendung sollte von allen absolviert werden. Für die Feuerwehren gilt eine neue Kostensatzung, so kann technische Hilfeleistung jetzt verrechnet werden. Auch die Stadt möchte die Jugendarbeit wieder forcieren und plant dazu ein Zeltlager in Polen. Bei Interesse könnten sich auch die Jugendlichen aus den Feuerwehren anschließen. In der Feuerwehrbedarfsplanung wurde festgelegt, dass Mainroth, Gärtenroth und Kirchlein tagsüber eine Alarmierungseinheit bilden.


Wichtiger Digitalfunk

Kreisbrandmeister Thilo Kraus betonte die Wichtigkeit des Digitalfunks, da dieser im Sommer für alle Wehren eingeführt werden wird. Kraus bat alle, die Lehrgangsangebote zu nutzen um sich weiter zu bilden und für den Ernstfall gewappnet zu sein. Nur so sei eine stabile Alarmierung gewährleistet. Pater Kosmar und Diakon Herbert Mayer dankten der Mainrother Feuerwehr für ihre Tätigkeiten bei kirchlichen Anlässen. Nur das Zusammenwirken aller kann im Ernstfall den Erfolg bei Einsätzen garantieren. Eine schöne Überraschung für beide hatte Vorsitzender Manfred Hofmann parat und übergab er eine großzügige Spende für die Renovierung der Mainrother Kirche St. Michael.


Ehrungen

Höhepunkt des Abends war die Ehrung verdienter Mitglieder und Feuerwehrkameraden. Zusammen mit Bürgermeisterin Christine Frieß ehrten die Vorsitzenden Manfred Hofmann und Karl-Heinz Mohrand für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Gabriel Vonbrunn und Robert Kohles, für 60 Jahre Mitgliedschaft Helmut Kohles.
Für 20 Jahre aktiven Dienst wurden Stefan Grass und Michael Pinhart ausgezeichnet für 30 Jahre aktiven Dienst Günter Eber, Stefan Marr, Reinhold Schardt, Stefan Thomas und Markus Schmidt. rdi