Sie überwachen bei regelmäßigen Kontrollgängen im Gelände die Einhaltung naturschutzrechtlicher Vorgänge, sie beraten und klären Bürger und Erholungssuchende über rechtliche Grundlagen auf. Das Team der Naturschutzwacht nimmt in seiner Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Lichtenfels vielfältige Aufgaben wahr. Verstärkt wird es ab 1. Juli 2021 durch Julia Wagner in Ebensfeld. Das teilt das Landratsamt Lichtenfels mit.

Die neue Naturschutzwächterin wurde kürzlich im Landratsamt vorgestellt und erhielt aus den Händen des Leiters der Abteilung Bauen und Umwelt, Kommunales, Regierungsrat Tim Baum, die Ernennungsurkunde. „Das ist eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit. Sie übernehmen da einen großen und sehr schönen Bereich“, sagte Tim Baum. Er erläuterte, dass es zu den Aufgaben der Naturschutzwacht auch gehöre, die Bürgerinnen und Bürger über Naturschutzbelange aufzuklären und zu informieren. Einsatzgebiet von Julia Wagner ist die Marktgemeinde Ebensfeld.

„Mein Herz schlägt für die Natur“, ließ die neue Naturschutzwächterin wissen. „Ich versuche seit jeher, mich für Naturschutz und die Umwelt einzusetzen. Nach ihrem Geografie-Studium war die junge Frau in der Umweltbildung tätig. Freunde haben sie auf die vakante Stelle aufmerksam gemacht und sie freue sich, sich nun vor Ort engagieren zu können, so Julia Wagner.

Die bayerische Naturschutzwacht vermittelt vor Ort Fachwissen und trägt damit zur Aufklärung in puncto Naturbewusstsein bei. Die Angehörigen sind ehrenamtlich engagierte Mitglieder der unteren Naturschutzbehörden. Sie unternehmen regelmäßig Kontrollgänge und informieren über den richtigen Umgang mit der Natur und überwachen die Einhaltung der Naturschutzgesetze. Das heißt, sie kontrollieren, ob es Verstöße gegen Schutzgebietsverordnungen, Waldrodungen, illegale Müllablagerungen und Feuer etc. gibt.

Sie halten aber auch Ausschau nach seltener und schutzwürdiger Flora und Fauna. Damit tragen sie einerseits zur Aufklärung und andererseits zu einer Steigerung des Naturbewusstseins bei. Ihre Aufgabe ist es aber auch, Verstöße gegen das Naturschutzrecht nicht nur festzustellen, sondern auch zu verhüten und zu unterbinden.