Bei der nordbayerischen Nadelwertholzsubmission erzielte in diesem Jahr vor allem die Douglasie Spitzenpreise.

Kurz vor Weihnachten findet traditionell ein Meistgebotstermin für besonders hochwertiges Nadelstammholz statt, bei dem die nordbayerischen Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten in diesem Jahr knapp 1200 Festmeter Fichten, Tannen, Kiefern, Lärchen und Douglasien aus nachhaltiger Forstwirtschaft anbieten konnten. Der Forstbetrieb Rothenkirchen war dabei mit rund 100 Festmetern aus dem Frankenwald und dem Staatswald des Landkreises Lichtenfels vertreten. Dabei erzielten die Douglasienstämme aus den Revieren Klosterlangheim und Lichtenfels mit 246 Euro pro Festmeter den höchsten Durchschnittspreis dieser Baumart in der gesamten Submission. Die 15 aufgeworfenen Stücke mit insgesamt 24 Festmetern gingen an Sägewerke und Holzbauer nicht nur aus dem Frankenwald und der Bamberger Gegend, sondern auch nach Ostwestfalen, Niedersachsen und ins Erzgebirge.

Die Douglasie ist mit ihrem harten, besonders dauerhaften und daneben noch farblich attraktiven Holz besonders beliebt ebenso für den Innenausbau wie bei der Verwendung im Außenbereich ohne zusätzlichen Holzschutz. Wegen ihrer guten Wuchseigenschaften und der bisher gezeigten Toleranz gegenüber dem Klimawandel setzen die Waldbesitzer in Nordbayern auch in Zukunft auf diese eigentlich nordamerikanische Baumart, die hier schon seit über 300 Jahren heimisch geworden ist. Die jetzt geernteten Arten aus dem Krappenberg bei Trieb und der Mistelfelder Leite haben sich dort bereits reichlich natürlich verjüngt.

Die Vorgabe im Staatswald, dass mit Blick auf den Klimawandel künftig in jedem Bestand vorsorglich mindestens vier verschiedene Baumarten wachsen müssen, wird hier spielend erreicht: Die jungen Douglasien befinden sich hier mit Buchen, Eichen, Kiefern und Lärchen in bester Gesellschaft. red