In den Waldgebieten am Obermain steigt der Anteil an artenreichen und stabilen Mischwäldern. Förster und Waldbesitzer sprechen gern vom "Waldumbau", wenn sie ihren Beitrag an dieser Entwicklung beschreiben. Aber ohne die Natur geht es nicht: Die Waldbäume müssen Früchte tragen, um Nachwuchs zu produzieren. Und dafür sieht es in diesem Jahr besonders gut aus.

"Vollmast" nennen es die Förster, wenn bei einer Baumart praktisch jeder Baum Frucht trägt. - Woher der Name? Peter Hagemann vom Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten gibt Auskunft: "Der Ausdruck geht auf Zeiten zurück, in denen das Vieh im Herbst in die Wälder getrieben wurde, um es mit Eicheln oder Bucheckern zu mästen.