Mit einem eigenen Projekt "Klöster in der Metropolregion" sollen diese Ordensgemeinschaften als religiöse 'spirituelle Zentren' sichtbar gemacht werden. So stellen sich das der Ratsvorsitzende Siegfried Balleis und sein Vize Günther Denzler (beide CSU) vor. Voraussetzung dafür, dieses Projekt als eines von vielen weiteren überhaupt anzudenken, war der Umstand, dass das bayerische Wirtschaftsministerium die Kooperationsstelle "Partnerschaft Ländlicher Raum - Verdichtungsraum" zwei Jahre weiter fördert.

Jeweils 200.000 Euro jährlich

Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel (FDP) ließ es sich nicht nehmen, die gute Nachricht in Vierzehnheiligen persönlich zu übermitteln.
Mit je 200.000 Euro jährlich unterstützen sowohl Ministerium als auch die Metropolregion die "beispielhafte Arbeit der Kooperationsstelle".

Nochmals zu den Klöstern im Großraum der Metropolregion Nürnberg, der bis nach Unterfranken reicht: Nach Projekten wie dem "Spezialitätenwettbewerb" oder der Regionalkampagne "Original Regional" betreten die Macher der Metropolregion hier Neuland. Für sie machen die Klöster als Orte der Ruhe und der Kontemplation einen wichtigen Faktor der Lebensqualität in der Region aus.

Der Franziskanerpater Heribert Arens wollte sich jedoch nicht auf Bier oder Klosterlikör reduzieren lassen. Zuerst gehe es um die Menschen, die in den Klöstern Rat und Begegnung suchen. Aufgabe der Klöster sei es, die christlichen Werte in der Gesellschaft präsent zu halten. Man darf gespannt sein, wie sich die Kooperation der Metropolregion mit ihren spirituellen Zentren entwickelt.