Die IMC-Station (Intensivüberwachungspflege) und die Endoskopie der Klinik wurden grundlegend modernisiert und sind jetzt in Betrieb genommen worden.

Durch die Corona-Pandemie rückten die Lunge und deren Bedeutung ins Zentrum des öffentlichen Interesses, sagte Katja Bittner, Vorsitzende der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (Gebo), zu denen das Bezirksklinikum Obermain gehört. Und die Pandemie zeigte: Die Kutzenberger Klinik ist gut aufgestellt. Nun noch einmal mehr. Mit 800 000 Euro (Eigenmittel der Gebo) wurden IMC und Endoskopie modernisiert und den wachsenden Anforderungen angepasst.

Für den Bezirkstagspräsidenten Henry Schramm auch ein Zeichen, dass sich der Bezirk Oberfranken auch künftig zum Standort Kutzenberg bekennt. Neben dem Komfort und der medizinischen Fachkenntnis, die man den Patienten bieten wolle, "will der Bezirk in Kutzenberg auch weiter ein verlässlicher Arbeitgeber sein", betonte Bezirkstagspräsident Henry Schramm. "Wir wollen den Standort weiter stärken und hier investieren."

Die IMC-Station leistet Intensivüberwachungspflege und steht als Versorgungsstufe zwischen Normalstation und Intensivstation. Bisher war diese Station im Obergeschoss eines Gebäudes untergebracht, jetzt ist sie durch den Umzug ebenerdig erreichbar. Die entsprechenden Räume waren dafür grundlegend modernisiert worden. Acht Patientenbetten für Intensivüberwachungspflege und zwei Aufwachbetten für die Endoskopie stehen zur Verfügung.

Eine Spezialität dieser Station ist neben der Beatmung von Patienten auch das sogenannte Weaning, also die Entwöhnung von langzeitbeatmeten Patienten. Verbesserungen gab es durch den Umbau auch im Bereich der Endoskopie. Auch hier wurde räumlich modernisiert. Die Patientenversorgung erfolgt weiterhin nach modernen Technik- und Hygienestandards.

Die Lungenfachklinik am Bezirksklinikum Obermain verfügt über 66 Betten und ist damit die größte Lungenklinik in Oberfranken. Chefarzt ist Dr. Saleh Al Hamoud. red