Die 6a der Adam-Riese-Schule Bad Staffelstein sitzt gespannt im Computerraum der Schule. Die Notizblöcke liegen bereit, die Ohren sind gespitzt. Am Lehrertisch hat Sebastian Rausenberger von der Firma "Mecodia" seinen Laptop aufgebaut. Er erklärt den Schülern die digitale Welt näher.

Die Sparkasse ermöglicht die Schulung von drei Klassen und einen Vortrag für die Eltern. Dabei arbeitet die Sparkasse eng mit dem Internetspezialisten zusammen. Markus Engel, der Leiter der Sparkasse in Bad Staffelstein, ist anwesend und macht sich ein Bild von der Ausbildung.

Schöne und gefährliche Seiten

Sebastian Rausenberger vergleicht das Internet mit einem Dschungel: Es gebe dort viele verschlungene Wege und Gefahren, aber auch viel Positives. Ziel sei es, die Schüler auf die verschiedenen Aspekte des Internets aufmerksam zu machen. Ein Hauptpunkt seien die sozialen Netzwerke.
Die 6a kennt sich jedoch schon ganz gut aus und zählt Facebook, Twitter und WhatsApp auf. Was man insbesondere bei Facebook beachten sollte, erklärt Sebastian Rausenberger den Schülern. Ein wichtiger Grundsatz lautet: "Facebook bietet gute Dinge, aber man sollte sich nicht nur aus Gruppenzwang oder zur Selbstdarstellung anmelden." Die Anmeldung lohne sich viel eher wegen der guten Kommunikationsmöglichkeiten.

Vorsicht mit privaten Daten

Allerdings sollten die Schüler gut darüber nachdenken, welche Daten sie im Netz veröffentlichen. Sebastian Rausenberger macht deutlich, dass kein Netzwerk wirklich sicher ist. Facebook beherrsche inzwischen die gesamte Kommunikation im Internet und darum rät er: "Versendet niemals sehr private oder intime Daten!"
Die Schüler besprechen Privatsphäre-Einstellungen in Facebook sowie die Sicherheit von Passwörtern. Auch rechtliche Fragen, wie das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild, werden thematisiert.

Großes Interesse in ganz Deutschland

Die Schüler arbeiten motiviert mit. Kurze Videos und eine Präsentation unterstützen die Ausführungen des Referenten. Im Anschluss an den Workshop können die Schüler einen Medienführerschein machen, bei dem das Gelernte abgefragt wird.Sebastian Rausenberger sagt, dass das Interesse an solchen Workshops deutschlandweit inzwischen sehr groß sei. Derartige Veranstaltungen seien in ganz Deutschland gefragt.
Am Ende des 90-minütigen Workshops ist das Interesse der Schüler immer noch groß und sie stellen Sebastian Rausenberger viele weitere Fragen zur Sicherheit im Internet.