Trotz der aktuellen Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie wollte ein 33-Jähriger das schöne Wetter nutzen, um mit seinem Gleitschirm einen Flug zu unternehmen. Das teilte die Polizei selbst mit. 

Er startete am Staffelberg. Dort wurde er jedoch schnell von einer Windböe erfasst. Dadurch verlor er an Höhe und blieb mit seinem Gleitschirm in einem Baumwipfel hängen. Die Feuerwehr rückte mit rund 40 Mann an, um den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien. Bei der Rettungsaktion zog er sich leichte Verletzungen zu und musste ambulant versorgt werden.

Gegen den Mann wird nun ermittelt

Gegen ihn wird nun Anzeige erstattet. Ihm wird sowohl eine fehlende Starterlaubnis sowie ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz vorgeworfen. Denn Gleitschirmfliegen sei kein triftiger Grund zur Nichteinhaltung der Ausgangsbeschränkungen.