Unter dem Titel "Die Suche nach dem wahren Glück" bieten Stadtbücherei und Kultur-Initiative (KIS) am Freitag, 12. April, eine Veranstaltung und Lesung der Bestsellerautorin Ulli Olvedi aus Seefeld bei München.
Ulli Olvedi befasst sich seit 1970 in Theorie und Praxis mit den buddhistischen Lehren. Sie war zunächst lange als Wissenschaftsjournalistin und Übersetzerin tätig. Heute schreibt sie vor allem Romane mit buddhistischem Hintergrund wie "Der Schrei des Garuda", "Wie in einem Traum" und "Die Stimme des Zwielichts". Durch Publikationen und Seminare vermittelt sie die Inhalte der buddhistischen Geisteswelt und lehrt unter anderem an der Akademie "Panta Rhei" in Seefeld.
In der Tradition ihrer höchst erfolgreichen Romane hat Ulli Olvedi mit "Zanskar" wieder eine wunderbare Tibetgeschichte verfasst - eine spannende und mitreißende Suche nach dem wahren Glück.

Aus Tibet in die Schweiz

Zum Inhalt: Als kleines Kind verliert Dölma ihre Eltern bei der Flucht aus Tibet und wächst bei Adoptiveltern in der Schweiz auf. Sie ist ein stilles, braves Kind, heiratet einen Mann mit akademischer Karriere, bekommt eine Tochter - alles nach Plan. Dann stürzt ihr Leben ab in Depressionen, nur ihre Sehnsucht nach "Heimat" hält sie aufrecht. Als ihre Tochter Pema-Marie volljährig ist, flieht sie nach Tibet - vor der Familie, vor der Depression, vor einem Leben, das ihr vergeudet scheint. Es wird eine Reise ohne Wiederkehr. Zehn Jahre später werden Dölmas Tagebücher in Kathmandu gefunden. Pema-Marie, Naturwissenschaftlerin und fern allem Tibetischen, fliegt mit ihrem Mann nach Kathmandu, um sie in Empfang zu nehmen - und verliert sich in den Berichten der äußeren und inneren Dramen, die ihre Mutter auf der Reise erlebte: In Lhasa verliebt sich Dölma in einen Tibeter, doch sie tut sich schwer mit dem Lieben und das chinesische Tibet schreckt sie ab. Die Freundschaft mit einer Nonne führt sie schließlich in ein Nonnenkloster nach Zanskar, eine extrem hohe Region im westlichen Himalaya, in der die Zeit stehengeblieben ist und das echte alte Tibet noch lebendig zu sein scheint.

Vermächtnis der Mutter

Für Dölma beginnt ein schwieriges und dramatisches Jahr voller Entbehrungen, aber auch voller Wunder, die ihr Hoffnung geben. Das Vermächtnis der Mutter, der Bericht über ihren spirituellen Entwicklungsweg und ihr zugleich aufrichtiger Versuch, sich selbst kennenzulernen und zu verstehen, öffnen Pema-Marie die Augen: Wie ihre Mutter ordnet sie sich den Regeln ihrer Umgebung unter, mit denen sie sich so unwohl fühlt. Und wie ihre Mutter begibt sie sich auf eine Reise in eine vollkommen neue Welt, die zu einer unerwarteten Wende in ihrem Leben führt.
Die Veranstaltung in der Alten Darre beginnt am Freitag, 12. April, um 19.30 Uhr.