Das hat der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend in der TSV-Turnhalle beschlossen.

So eine Anordnung kann insbesondere in Wohngebieten erfolgen. Der Durchgangsverkehr ist nur von geringerer Bedeutung. Die Zonen-Geschwindigkeitsbeschränkung dient vorrangig dem Schutz der Wohnbevölkerung sowie den Fußgängern und Radfahrern. Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech (FW) betonte, dass man, wie in den anderen Baugebieten auch, die Tempo-30-Zone ausweisen wolle. Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechende Beschilderung anbringen zu lassen.

Zusätzlich beschloss der Gemeinderat, die Satzung insoweit zu ergänzen, dass den Anwohnern des Gräfin-Alberada-Ringes die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straße und Sicherung der Gehbahnen im Winter analog zu den sonstigen Straßen übertragen werde.

Sowohl für Neuzugezogene wie auch für alle anderen Einwohner hat die Gemeinde Marktzeuln auf ihrer Homepage Informationen zur Energiewende bereitgestellt. Hier gibt es Tipps zur Energieeinsparung und -effizienz. Auch werden sogenannte Webinare angeboten, die am 10., 17. und am 24. November jeweils um 18.30 Uhr laufen.

Zudem informierte der Landschaftspflegeverband Landkreis Lichtenfels per Mail über das Maßnahmenprogramm. Geplant sind: Heckenpflege am Graitzer Spitzberg, Mahd des Großen Kulbitzfelsens, Entbuschung am Grasiger Weg, Beweidung des Graitzer Spitzberges sowie des Grasiger Weges. Die Gesamtkosten werden 10 169 Euro betragen, wobei der Anteil des Marktes Marktzeuln mit 561 Euro zu Buche schlägt.

Aufgrund einer Anfrage aus dem Gemeinderat wurde Manfred Rauh vom Landschaftspflegeverband auf die Auswirkungen der Maßnahmen auf den Felssturz am Kulbitz angesprochen. Das Gemeindeoberhaupt erklärte, dass es sich dabei lediglich um ein paar herabfallende Felsbrocken gehandelt hätte. Manfred Rauh hatte darauf hingewiesen, dass es gerade das Wurzelwachstum der Gehölze ist, das für Erosionen sorge. Ohne Pflegemaßnahmen würden das Wurzelwachstum und dadurch die Erosionen noch beschleunigt und der Hang würde instabiler. Friedlein-Zech erläuterte, dass der Bauhof begleitend zu den Landschaftspflegemaßnahmen tätig werden würde. Außerdem handele es sich um Maßnahmen, die sich gut auf die Erhaltung von Pflanzen und Insekten auswirken würden.

Straßenlaterne muss weg

In der Schützenstraße im Bereich direkt unterhalb des Anwesens Am Flecken 47 (künftiger Dorfladen) werde die dort stehende Straßenlaterne zeitnah abgebaut werden müsse, um den Bauablauf nicht zu behindern, erläuterte der Bürgermeister. Es werde dort also zunächst etwas dunkler. Wenn die Bauarbeiten weit genug fortgeschritten seien, würde man festlegen, an welcher Stelle eine oder mehrere Ersatzleuchten aufgestellt werden sollten. Eventuell könnten auch gestalterische Leuchten verwendet werden.

Der Bebauungsplan Berglein wird auf Anraten des Landratsamtes künftig dahingehend geändert, dass auch Flachdächer bei gewissen Flurnummern zugelassen werden.