Der Präsidiumsvorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken, Rudolf Schober, und seine Stellvertreter Inge Aures (MdL) sowie Manfred Lober setzten den Grundstein für das neue Soziale Zentrum der Arbeiterwohlfahrt in Redwitz. Mit dem Neubauprojekt soll der Herausforderung, die immer älter werdende Bevölkerung im ländlichen Raum an den Bedürfnissen der Menschen orientiert zu versorgen, wirkungsvoll begegnet werden.


Weitblick bewiesen

Schober begrüßte die rund 100 Gäste, darunter Vertreter des Landtages, der Regierung von Oberfranken, des Landkreises und der Gemeinde Redwitz. Sein besonderer Dank galt Bürgermeister Christian Mrosek (CSU) und allen Gemeinderäten, die das Neubauprojekt aktiv unterstützen und das benötigte Grundstück kostenlos zur Verfügung stellten, sowie Altbürgermeister Jochen Neumann, der die an das bisherige AWO Seniorenzentrum angrenzende Fläche schon vor vielen Jahren für einen möglichen Erweiterungsbau reserviert und somit die Grundlage für das Projekt geschaffen hatte. Reges Interesse an ihrem künftigen Zuhause zeigten auch die Bewohner des bisherigen Seniorenzentrums, die mit Angehörigen an der Grundsteinlegung teilnahmen. Schober würdigte das Engagement des Einrichtungsleiters Steffen Coburger, der mit viel Einsatz und Weitblick die Pläne für den Neubau entwickelt und vorangetrieben habe.
Landrat Christian Meißner gratulierte in seinem Grußwort dem AWO-Präsidium und der Vorstandschaft zur Entscheidung für den Neubau. "Es ist ein zukunftsträchtiges Projekt in der Region, das einen Beitrag zum demografischen Wandel leistet."


Vier Bereiche unter einem Dach

Mit dem Neubau wird ein neues Zuhause für Senioren entstehen, das über viele Jahre Bestand haben und gleichzeitig flexibel nutzbar sein wird, um auf die sich verändernden Bedürfnisse in der Bevölkerung reagieren zu können. Das Konzept sieht unter einem Dach vier Angebotsbereiche vor: Zum einen kleine, familiär gestaltete Wohngruppen für sicheres und geborgenes Wohnen mit Rundumversorgung im Alter; Appartements für individuelles Wohnen mit Service; eine großzügig und komfortabel ausgestattete Tagespflege, und als neues Angebot den ambulanten Pflege- und Begleitungsdienst für häusliche Alltagshilfen für die Menschen in Redwitz und Umgebung.


Wohngruppe wird einziehen

Landrat Meißner lobte die vielfältigen Kooperationen, die das AWO-Seniorenzentrum Redwitz bislang einging und freute sich insbesondere über das Vorhaben, im bald frei werdenden Altbau einer Außenwohngruppe für Menschen mit Behinderungen der Regens-Wagner-Stiftung Burgkunstadt ein neues Zuhause zu bieten.
Das für den Neubau zuständige Architekturbüro Drenske aus Kulmbach präsentierte stolz den bereits sichtbaren Baufortschritt. Bauleiter Erwin Wittek befüllte eine "Zeitkapsel" für die Nachwelt mit den Bauplänen, einer aktuellen Tageszeitung, einem Euro-Münzsatz sowie einem USB-Stick mit Fotodokumentationen zum Bauvorhaben. Die Kapsel wurde als Grundstein in das Mauerwerk eingebracht.


Inbetriebnahme 2018

Das "AWO Soziales Zentrum Redwitz" wird im Sommer 2018 in Betrieb genommen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden 50 Arbeitsplätzen sollen 20 neue qualifizierte Stellen geschaffen werden. red