Der Begriff von der Baur-Familie bricht sich in Gisela Doppels Fall auf diese Ebene hinunter. Und jener Herr Lorenz, der sie bei der Ausbildung begleitete, sei in seiner Art auch eine Vaterfigur gewesen. Damals saß sie im vierten Stock des Baur-Hochhauses. Gute Aussichten. Heimat und Beruf im Blick.
Umwälzungen in den Betriebsabläufen sei sie positiv gegenübergestanden, sagt sie. Wie damals, als das mit der Computerisierung begann. Die Kollegen hätten sich untereinander dabei geholfen, das neue Arbeitsmittel zu verstehen. Interne Schulungen, neugierige Fragen unter den Kollegen - "man war ganz heiß darauf".
Nicht heiß, aber sehr interessiert, sei sie auch an den jeweiligen Katalogen gewesen. Der Baur-Katalog, der dicke, mit dem aus vergangenen Zeiten stammenden Postleitzahl-Prädikat "8622 Burgkunstadt".
Den Katalog gibt es immer noch. Nicht mehr so gebündelt dick, dafür auf mehrere Ausgaben verteilt. Wirft sie einen Blick in den Katalog, behält sie ihren professionell geschulten Blick bei. "Wer ist denn der Anbieter?", sei die erste Frage, die ihr bei einem neuen enthaltenen Produkt einfällt. Das alles gehört zu einer gewachsenen Professionalität, die sich nicht einfach so ablegen lässt. Nicht einmal in privaten Momenten.
Eine Kaufhausepisode mag das verdeutlichen. An einem freien Tag, als sie im Kaufhaus war, wurde sie von einem Kunden erkannt und um Beratung gebeten. Die hat er dann bekommen, ganz freundlich und ausführlich. An ihrem freien Tag.