Gisela Doppel ist in diesem Jahr 40 Jahre dabei. Bei Baur dabei. Dabei auch in der Kaufwelt. Dafür wurde die verdiente Mitarbeiterin geehrt. Das Gefühl, das im geflügelten Wort von der "Baur-Familie" Ausdruck fand, habe sich bei ihr erhalten, sagt sie. Sie spricht davon, dass ein Kaufhaus auch beim Schließen seine Würde bewahren kann. Aber wie schließt ein Kaufhaus mit Würde?
Die Namen sind noch präsent: Frau Natterer oder Herr Lorenz. Namen aus vergangenen Tagen, aus der Zeit, als Gisela Doppel in die Baur-Familie, in die Baur-Welt eintrat. Sie lebt nicht in der Vergangenheit, dafür war die jeweilige Gegenwart häufig zu interessant und umwälzend. "Ich freue mich", sagt die Frau, auf die nun, nachdem die Möbelabteilung leer steht, neue Aufgaben im Haus warten.
D bis - wessen Name mit D, E oder F begann und wer ein Anliegen hatte, konnte es mit ihr zu tun bekommen. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau war Sachbearbeiterin und hat noch viele Namen im Kopf, beispielsweise von Sammelbe stellern. Sammelbe steller - das ist eine Erfindung von Baur.

Eine Familie in jeder Hinsicht


An ihren ersten Tag im Unternehmen kann sie sich noch gut erinnern. Aufgeregt sei sie, die damals 16-Jährige, gewesen. "Ich habe noch mit der manuellen Schreibmaschine gearbeitet", erinnert sie sich. Und auch daran, dass sie in der Mittagspause in der Kantine ihre Eltern sehen konnte. Die haben auch bei Baur gearbeitet.