Zunächst hinderten Security-Angestellte einen 28-jährigen Gast daran das Lokal mit einer Getränkeflasche zu verlassen, da dies aus Sicherheitsgründen nicht gestattet ist. Damit zeigte sich der Mann nicht einverstanden. Er warf die Flasche auf den Boden und ging dann auf den Securityangestellten los. Beim folgenden Gerangel auf der Straße verletzte sich der Angestellte an den Scherben und erlitt eine Schnittwunde, die vom herbei gerufenen Rettungsdienst versorgt werden musste. Der Randalierer entfernte sich dann zwar vom Lokal, ist aber namentlich bekannt und wird wegen der Körperverletzung angezeigt.

Im Verlauf dieser Auseinandersetzung kam der zweite Security-Angestellte seinem Kollegen zu Hilfe. Dabei wurde dieser ebenfalls von einem bislang unbekannten, ca. 21 Jahre alten Mann attackiert. Er musste dabei einen Schlag gegen den Mund einstecken.
Der Schläger entfernte sich danach unbekannt.

Fast gleichzeitig geriet im Innenraum der Gaststätte ein Paar in Streit. Schließlich schlug die 23-jährige Frau ihrem 27-jährigen Freund ein Bierglas ins Gesicht, so dass dieses zu Bruch ging. Der Mann erlitt dadurch eine kleine Schnittwunde am Nasenrücken. Damit nicht genug schlug die Frau auch noch einer Bedienung mit der Hand ins Gesicht, als sie nach draußen begleitet wurde. Die herbeigerufenen Polizeibeamten führen auch hier Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen die Frau. Sowohl die Frau, als auch ihr Freund erzielten am Alkomat einen Wert von deutlich über 1 Promille.

Während der Aufnahme des Sachverhaltes störte ein 20-jähriger Mann permanent die Amtshandlungen der Polizeibeamten. Obwohl er mit der Sache nichts zu tun hatte, mischte er sich ständig in die Befragung ein. Aus diesem Grund sprachen die Beamten ihm einen Platzverweis aus. Diese Aufforderung quittierte der junge Mann mit Zeigen des sogenannten Stinkefingers und lautstarker Beschimpfungen. Nachdem er trotz weiterer Aufforderungen nicht weg ging, wurde er von den Polizisten in Gewahrsam genommen und mit Handschellen in ein Polizeifahrzeug verbracht. Auf der Fahrt zur Dienststelle beleidigte er die Polizisten ständig mit deftigen Schimpfwörtern. Trotz seiner Fesselung gelang es ihm außerdem im Fahrzeug einen der Polizisten zu treten. Ein Test am Alkomat ergab später beim ihm einen Wert von nahezu zwei Promille. Er wurde bis zur Ausnüchterung in einer Haftzelle der Polizeiinspektion Lichtenfels untergebracht. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.