Verkehrserziehung

Zu: "Sechsjähriger wird von einem Auto in Baunach erfasst" (http://www.infranken.de/regional/bamberg/Sechsjaehriger-wird-von-einem-Auto-in-Baunach-erfasst;art212,1276542) "Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verm...
Zu: "Sechsjähriger wird von einem Auto in Baunach erfasst" (https://www.infranken.de/regional/bamberg/Sechsjaehriger-wird-von-einem-Auto-in-Baunach-erfasst;art212,1276542)

"Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist" (StVO, §3-2a). Mit Kindern ist angesichts haltender Schulbusse zwangsläufig immer zu rechnen.

"An Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss, wer ein Fahrzeug führt, warten" (StVO, §20-4).

Seit vielen Jahren konzentriert sich die Verkehrserziehung darauf, Kinder autoverkehrsgerecht abzurichten - obgleich ebenso lange bekannt ist, daß dies gar nicht möglich ist.

Daß aber viele Kraftfahrer elementare Grundregeln der Straßenverkehrs-Ordnung nicht beherrschen, wird geflissentlich ignoriert.