Marktbreit

Spielothek muss wohl akzeptiert werden

Spielothek muss wohl akzeptiert werden Laut dem Schreiben vom Landratsamt Kitzingen hat der Obernbreiter Gemeinderat wenige Möglichkeiten zur Verhinderung (Mischgebiet). Innerhalb von 2 Monaten nach Antragstellung muss darüber entschieden sein, sonst gilt der Antrag als genehmigt...
Spielothek muss wohl akzeptiert werden

Laut dem Schreiben vom Landratsamt Kitzingen hat der Obernbreiter Gemeinderat wenige Möglichkeiten zur Verhinderung (Mischgebiet).
Innerhalb von 2 Monaten nach Antragstellung muss darüber entschieden sein, sonst gilt der Antrag als genehmigt.
Für eine Ablehnung gibt es bislang keine Rechtsgrundlage (nur rechtliche Kriterien werden berücksichtigt)

Hat sich denn ernsthaft jemand darüber Gedanken gemacht, was das für einen „Rattenschwanz“ nach sich ziehen kann?

Hat schon mal jemand im Bekannten- oder Freundeskreis einen „Spieler“ erlebt?

Weiß jemand, wie klein die Hürden sind „dabei zu sein“?

Macht sich jemand darüber Gedanken, was es heißt, wenn man „automatisch verloren“ hat oder ist?

Ich habe vorhin „gegoogelt“: Freistaat Bayern „Erlaubnis für den Betrieb von Spielhallen“

Hier steht unter anderem:
...Ferner darf der Betrieb der Spielhalle keine Gefährdung der Jugend, keine übermäßige Ausnutzung des Spielbetriebes, schädliche Umwelteinwirkungen oder sonst eine nicht zumutbare Belästigung der Allgemeinheit, der Nachbarn oder einer im öffentlichen Interesse stehenden Einrichtung befürchten lassen.
Seit dem 01.07.2012 ist neben der gewerberechtlichen Erlaubnis eine glücksspielrechtliche Erlaubnis erforderlich, die von der selben Behörde erteilt wird. Hierbei werden insbesondere die Anforderungen des Mindestabstandes von 250m zu anderen Spielhallen, das Vorliegen eines Sozialkonzeptes sowie das Werbe- und Informationskonzept geprüft.

So, jetzt frage ich:
Marktbreit ist eine Schulstadt, interessiert das nicht?
Marktbreit hat im Johanna-Kirchner-Haus Bewohner, „besonders zu beschützen“, interessiert das nicht?
Marktbreit ist mit Obernbreit dort fast in direkter Nachbarschaft zusammengebaut, als Wohngebiet, interessiert das nicht?
Eine Spielsucht macht nicht Halt vor Menschen, die über 21 Jahre alt sind, interessiert das nicht?
Kennen die Gemeinderäte die rechtlichen Öffnungszeiten von Spielotheken, schon einmal daran gedacht?
Gefährdung? Belästigung? Öffentliches Interesse? Sozialkompetenz?
Muss man sich das wirklich gefallen lassen?