Bamberg
Leserbrief

Leserbrief zur Parksituation am Michelsberg in Bamberg

Leser Dieter Martin aus Bamberg hat einen Leserbrief zur Parksituation am Michelsberg in Bamberg geschrieben.
Foto: Rinklef
Foto: Rinklef
Im Schutzbereich des Engels schleuderte wie Weiland der blinde Riese Polyphemos das städtische Immobilienmanagement vor einigen Wochen vom Michelsberg ohne Vorwarnung schwere Felsbrocken auf die Menschlein am Bergesfuß.

Vernichtet wurden mit dieser Blockade zwei der wertvollen, handverlesenen Parkplätze, welche seit vielen Jahrzehnten problemlos durch die Anlieger genutzt wurden. Die Stadt drängte lange zum Abschluss eines Mietvertrages bis ihr nachträglich einfiel, die nunmehr mit der Steininstallation blockierte Fläche könne aus Feuerschutzgründen überhaupt nicht vermietet werden.

Und dies, obwohl - wie jedermann einsichtig ist - der neben der in Aussicht genommenen Mietfläche übrig bleibende Fahrstreifen immer noch breiter als die für die Feuerwehrfahrzeuge unpassierbare vorhandene historische Tordurchfahrt ist. Seine neuen Erkenntnisse untermauerte das Immobilienmanagement mit einem schriftlichen Nutzungsverbot, dem nunmehr unangekündigt der unverhältnismäßige und überzogene brutale "Steinhammer" folgte ("Felix jacet saxa juxta monumenta").

Muss man erwähnen, dass die massive, neben dem wichtigen Baudenkmal Michelsberg 2 unter keinen Umständen genehmigungsfähige Anlage wohl ohne die Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz ins Werk gesetzt wurde? Die Bitte an den Oberbürgermeister, die hässliche Störung der Baudenkmäler unverzüglich beseitigen zu lassen, blieb ohne Antwort und ohne Eingangsbestätigung. Kein guter Stil!

Leser Dieter Martin aus Bamberg hat einen Leserbrief zur Parksituation am Michelsberg in Bamberg geschrieben.