Gefährliche Falle für Radfahrer

Als wäre das Radfahren in Herbst und Winter nicht schon gefährlich genug, bietet die Stadt Bamberg eine ganze Reihe besonders gefährlicher Begegnungsmöglichkeiten von Auto- und Radfahrern. Allerdings ist die aktuelle Baustelle an der Starkenfeldstrasse vom Berliner Ring aus stadteinwärts selbst für ...
Der Bamberger Trichter in Aktion
Foto: thspaul
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Als wäre das Radfahren in Herbst und Winter nicht schon gefährlich genug, bietet die Stadt Bamberg eine ganze Reihe besonders gefährlicher Begegnungsmöglichkeiten von Auto- und Radfahrern. Allerdings ist die aktuelle Baustelle an der Starkenfeldstrasse vom Berliner Ring aus stadteinwärts selbst für Bamberger Verhältnisse absolut spektakulär:
Ganz so als würde es nicht reichen, Autos und Fahrräder in eine Fahrspur zu trichtern und damit auf Kollisionskurs zu bringen, hat man obendrein noch reifentiefe Spurrillen in Fahrtrichtung in einer betonierten Rampe gelassen. Radfahrer, die mit dem Vorderrad in diese genau passenden Rillen geraten, behalten entwieder die Nerven oder landen auf dem Asphalt - im dümmsten Fall direkt vor einem Auto.
Besonders dreist ist dieser Pfusch, weil es sich um einen Schulweg handelt.
Eigentlich ist so etwas kein Ärgernis mehr sondern ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. So nennt man nämlich die Straftat, wenn man absichtlich oder versehentlich im Verkehr ein Hindernis aufbaut, das Leib und Leben anderer Menschen gefährdet. Würde eine Privatperson so eine Falle aufsetzen, wäre sie daher sofort dran. Anscheinend ist das nicht der Fall wenn man das gleiche mit staatlichem Segen und ein paar Schildern erledigt. Zumindest juristisch ist die Baustelle abgesichert: Da irgendwo ein Schild mit der Aufschrift "Radweg Ende" steht, wird wohl der Radfahrer Schuld sein wenn es kracht.
Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, fährt mal vorbei. Aber Vorsicht! Oder schaut sich ein paar Bilder an:
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