„Hinter dem Mond und dreimal links“

Familienzirkus „Melody“ zu Gast in Gärtenroth - Vorstellung war ausverkauft Das ganze Dorf war voller Plakate, auf der ehemaligen Pferdekoppel in der Schimmendorfer Straße stehen Wohnwägen und ein riesiges Zirkuszelt, fremde und teilweise komisch aussehende Menschen laufen über die Stra...
Balanceakt auf menschlichem Kinn
Foto: Tobias Weich
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Familienzirkus „Melody“ zu Gast in Gärtenroth - Vorstellung war ausverkauft

Das ganze Dorf war voller Plakate, auf der ehemaligen Pferdekoppel in der Schimmendorfer Straße stehen Wohnwägen und ein riesiges Zirkuszelt, fremde und teilweise komisch aussehende Menschen laufen über die Straßen. Am vergangenen Wochenende war der kleine Familienzirkus „Melody“ zu Besuch in Gärtenroth. Am Sonntag, den 07. Mai 2017 war es dann soweit: Es ist Showtime.

Zelt war ausverkauft
Die Massen der Besucher strömen auf die Wiese und in das Zelt, und begaben sich nach dem Karten-sowie Popcornkauf auf die Platzsuche, was jedoch nicht gerade einfach war. Es waren mehr Besucher erschienen als erwartet wurden, die weißen Plastikstühle reichten nicht aus. Also wurde kurzerhand improvisiert und vom Personal mussten noch weitere Stühle sowie Bierbänke angeschafft werden.

„Größter in Europa“

Etwas nach 15 Uhr begrüßte der Zirkusdirektor die Zuschauer im „größten Zirkus in Europa“ und versprach eine „fantastische Show am Boden und in der Luft“ sowie „Meisterakrobatik“.

Clowns, Akrobatik, Action

Nach den Eröffnungsworten gab es dann auch ein bunt gemischtes Programm. So gab es etwa einen Auftritt der erst 10-jährigen Angelinga, die ihren Körper wie Gummi verbiegen konnte. Es gab eine Hula-Hoop Nummer der Geschwister Melody, bei der sie auch mit sehr vielen Reifen gleichzeitig tanzten. Auch eine Jonglage-Nummer bekam man geboten. Und natürlich darf im Zirkus auch der Clown nicht fehlen, der sich tatkräftige Unterstützung aus dem Publikum holte. Dieser wollte auch nach Gärtenroth reisen, welches seiner Meinung nach „hinter dem Mond und dann noch dreimal links“ liegt. Zu sehen war auch eine Zeitreise in den Wilden Westen, hier zeigte man eine Lasso-Show und warf mit Messern, darunter auch brennende, sowie Wurfsternen auf Zielpersonen, ohne dass diese auch nur im Geringsten davon berührt worden sind. Nach einer 10-minütigen Pause präsentierte man eine Feuershow, bei der man Feuer schluckte, spuckte sowie mit den brennenden Fackeln über die Haut fuhr. Fasziniert waren die Zuschauer auch von dem Handstandkünstler, der unter anderem auf einem Tisch und vier darauf gestapelten Stühlen balancierte, sowie einem Mann, der sehr große gewichte auf sein Kinn stellen konnte und diese trug. Hierunter waren unter anderem die schon eben ganannten vier Stühle, ein massives Metallschwert, welches mit der Spitze auf dem Kinn lag, eine Schubkare, ein Vorschlaghammer und ein Biertisch.
Am Ende kamen dann nochmal alle Artisten und Künstler auf die Bühne und wurden vorgestellt, und mit einem kräftigen Applaus bedankt.
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