Alarmübung

Wohnhausbrand war nur Einsatzübung Feuerwehren probten am Samstag in Weißenbach den Ernstfall Die Feuerwehren aus Weißenbach, Roßbach und Zeitlofs probte den Ernstfall. Bei der Übung wurde ein Wohnhausbrand mit mehreren vermissten Personen angenommen...
Foto: rocky60
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Wohnhausbrand war nur Einsatzübung
Feuerwehren probten am Samstag in Weißenbach den Ernstfall
Die Feuerwehren aus Weißenbach, Roßbach und Zeitlofs probte den Ernstfall. Bei der Übung wurde ein Wohnhausbrand mit mehreren vermissten Personen angenommen.
Sirenenalarm am Samstag um 16.00 Uhr. Die Feuerwehr wurde zu einem vermeintlichen Wohnhausbrand in einem alten Gebäude in den Brauhausweg alarmiert.
Vier Personen und Kleinkinder galten beim Eintreffen der Feuerwehren noch in dem Gebäude als vermisst:
Durch eine Nebelmaschine konnten mehrere Räume realitätsnah verraucht werden, sodass - wie bei einem richtigen Brand - die Sicht im Haus "gleich Null" ist. Realistische Unfalldarstellung (RUD) simulierten die im Haus eingeschlossenen Personen, die an den Fenstern standen und "um ihr Leben schrien".
Die Einsatzleitung hatte erster Kommandant Thomas Brand Feuerwehr Weißenbach
Unter schwerem Atemschutz gingen die mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz vor. Ein Trupp unter Atemschutz rettete unter Vornahme einer Steckleiter eine Person aus dem ersten Obergeschoss, zwei weitere Trupps suchten das Haus nach den übrigen Vermissten ab. Nach kurzer Zeit die konnten die anderen vermissten Personen gefunden und gerettet werden. Simulierten wurde bei diesem Einsatz auch ein Notfall eines Atemschutzträgers, der aber durch den bereitgestellten Rettungstrupps gelöst werden konnte.
Parallel zur Menschenrettung wurde ein Löschangriff aufgebaut und das gedachte Feuer gelöscht. Ein vor dem Hauseingang positionierter Hochdrucklüfter drückte den Brandrauch aus dem Haus.
Der Lerneffekt an solchen Objekten ist enorm wichtig für die Erfahrung der Wehrleute, um für den richtigen Einsatz trainiert zu sein, sowie auch durch Regelmäßig Übungen der Atemschutzträger unter (fast) realen Bedingungen ihre Fähigkeiten und Kenntnisse aufzufrischen und zu testen.
Gegen 17:30 Uhr wurde die Übung beendet und die Übungsleitung und erster Kommandant
Thomas Brand bedankten sich für die rege Teilnahme an der Einsatzübung als auch bei den Freiwilligen der Realistischen Unfalldarstellung für ihre Hilfe. Insgesamt war der Einsatzverlauf bis auf wenige Kritikpunkte sehr zufriedenstellend.
Bericht und Bilder Roland Müller Freiwillige Feuerwehr Zeitlofs