23 Teilnehmer bei der Radwallfahrt der KAB Wallenfels nach Vierzehnheiligen

Wenn man den Wallfahrerweg nach Vierzehnheiligen mit dem Fahrrad entlang fährt, sieht man bereits von weitem die Basilika. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, nach 49 Kilometern Fahrt und durchwachsenem Wetter mit Regenschauern, dieses Gotteshaus endlich vor sich zu sehen...
Foto: Schreiben01
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Wenn man den Wallfahrerweg nach Vierzehnheiligen mit dem Fahrrad entlang fährt, sieht man bereits von weitem die Basilika. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, nach 49 Kilometern Fahrt und durchwachsenem Wetter mit Regenschauern, dieses Gotteshaus endlich vor sich zu sehen. Erleichterung, dass man den Weg geschafft hat. Dankbarkeit, dass unterwegs kein Unfall passiert ist und Freude, endlich in die Gnadenstätte einziehen zu können – All das beschäftigte die 23 Männer und Frauen, die sich frühmorgens von Wallenfels aus auf den Weg gemacht hatten.

An der Reupoldsbergkapelle in Wallenfels spendete Pater Jan Poja den Wallfahrern der KAB den Reisesegen und bat Gott um eine unfallfreie Hin- und Rückfahrt. 23 Radfahrer und 2 Personen im Begleitfahrzeug setzten sich unter der Leitung von Organisator und Wallfahrtsführer Peter Schmitt in Bewegung, um sich auf die seit 2009 jedes Jahr durchgeführte Radwallfahrt nach Vierzehnheiligen zu begeben. 49 Kilometer sind zu bewältigen, meistens auf dem Flößerweg. Das Wetter meinte es nicht so gut und so mussten sich die Wallfahrer bereits in Kronach unterstellen. Bei nachlassendem Regen ging es weiter, die Temperaturen waren ganz angenehm, aber immer wieder öffnete der Himmel seine Schleusen. Auf der Tour nach Vierzehnheiligen gab es einige Stationen des Gebetes und der Besinnung. Gebetsimpulse in den Kirchen in Küps, Redwitz und Lichtenfels waren eine willkommene Pause, die zum Ruhen und Beten genutzt werden konnte. Nur eine Panne gab es in Schwürbitz, die jedoch schnell behoben wurde. Die Ankunft in der Wallfahrtsbasilika war wie immer ein Erlebnis, das jeder intensiv erfuhr. Gemeinsam mit den inzwischen eingetroffenen Autofahrer und Wallfahrern aus Autenhausen geleitete Franziskanerpater Bernhard Braun die Wallenfelser Radfahrer in die Basilika. Am Gnadenaltar mit den 14 Nothelfern, dem Ort der Erscheinungen des Schäfers Hermann Leicht im Jahre 1445, wurde die heilige Messe unter Mitwirkung von vier Seniorenministranten gefeiert. Auch einige PKW-Wallfahrer fanden sich hierzu ein. Die Heimfahrt wurde von einigen Wallfahrern sogar mit dem Rad angetreten. Der Rest wurde zusammen mit ihren Rädern abgeholt.

Ein Dank galt außer dem Herrgott auch dem Organisator und Wallfahrtsführer Peter Schmitt, der diese Radwallfahrt wieder in hervorragender Weise organisiert hat.